Umfassendere und transparente Bürgerbeteiligung
Im zukünftigen Karlsruhe hat jedes Quartier (z.B. Stadtteil, Straßenzug, Block) einen Raum als Treffpunkt (https://www.qtp-basel.ch/) in dem verschiedenste Formate stattfinden können. Die Angebote sind so gestaltet, dass sich möglichst viele Zielgruppen angesprochen fühlen. Neben Austausch, Kultur und Bildungsformaten können sich Menschen hier auch zu Themen wie Gesundheit, Diskriminierung, etc. beraten lassen. Der Raum wird zum großen Teil ehrenamtlich verwaltet und betrieben. Ggf über Veranstaltungen mitfinanziert. Zudem dient der Quartierstreffpunkt als Schnittstelle zur Stadt bzw. ist Teil eines Stadtverbandes, der als Sprachrohr in politischen Strukturen eingebunden ist.
Durch eine feste Anlaufstelle im Stadtteil und der Auseinandersetzung mit spezifischen Themen des Stadtteils bzw. der AnwohnerInnen, findet mehr Identifikation mit dem Wohnort und Menschen in direkten Umgebung statt. Zudem steigt die Motivation sich zu beteiligen, selbst ein Angebot zu gestalten (da bspw. der Raum kostenfrei zur Verfügung steht) oder mitzudiskutieren. Die Stadt hätte zudem einen Draht ins Quartier und wäre regelmäßig über aktuelle Veränderungen, Wünsche und Herausforderungen informiert. Dieser Informationsstrom geht gleichermaßen in Richtung QuartierRaum, wodurch BürgerInnen über bei anstehende Transformationsprozessen informiert und beteiligt werden. Die Beteiligungsformate sind kleiner, weniger zeitintensiv und konzentrieren sich auf einzelne Themen und die (betroffenen) Anwohnenden.