Ruhebereiche in der Natur – Raum für Stille, Regeneration und natürliche Entwicklung
Angesichts des Klimawandels gewinnen Wälder als kühlende, ausgleichende und gesundheitsfördernde Räume eine zentrale Bedeutung für die Stadt. Gleichzeitig stehen sie selbst unter zunehmendem Anpassungsdruck. Die Stadt verfolgt daher das Leitbild einer klaren räumlichen Differenzierung der Waldnutzung und einer aktiven, klimaresilienten Waldentwicklung.
Aktive Erholungsangebote werden bewusst auf wenige, gut geeignete Schwerpunkte konzentriert – etwa im Oberwald. Dort können Freizeit, Sport und Begegnung gebündelt und infrastrukturell begleitet werden, ohne die Gesamtfläche des Waldes zusätzlich zu belasten.
Große Teile der Wald- und Naturräume werden als Ruhebereiche entwickelt. Diese Zonen ermöglichen stille Erholung und dienen zugleich der aktiven Anpassung an den Klimawandel: durch naturnahe, strukturreiche Wälder, mehr Raum für natürliche Dynamik, robuste Baumarten und langfristig stabile Ökosysteme.
So entsteht ein resilientes Gesamtsystem aus konzentrierten Aktivräumen und weitläufigen, klimaangepassten Rückzugsräumen – als Grundlage für Biodiversität, Gesundheit und urbane Lebensqualität in einer sich wandelnden Stadt.