Klima: Wohnhochhäuser, Ladesäulen für e-mobile
Es sollten wieder auch Wohnhochhäuser gebaut werden, möglichst in unmittelbarer Nähe von ÖPNV-Haltestellen. Idealerweise Wohnungen mit großen, terrassenartigen beschatteten Balkonen sowie Fassadenelemente mit üppiger Grünbepflanzung. Läden und Versorgungseinrichtungen für den täglichen Bedarf sollten im EG oder unmittelbarer Nähe vorgesehen werden, ebenso Dienstleister wie Arztpraxen, Fitnessstudio, Friseur etc., Stichwort: Stadt der kurzen Wege oder 15-Minuten-Stadt, um den notwendigen Verkehr in der Stadt so weit wie möglich zu reduzieren. Die Elektromobilität übernehmen die Aufzüge. Im Umfeld großzügig begrünte Aufenthaltsflächen und Kinderspielplätze, die gleichzeitig als Begegnungsorte für die Bewohner*innen des Wohnquartiers ausgestaltet sind.
Das Angebot an Schnelladesäulen in der Stadt muss deutlich erhöht werden, damit auch mehr Menschen ohne Eigenheim mit Wallbox ein E-Auto fahren können. Dazu sollten ausreichend Ladesäulen an allen großen Parkplätzen und Parkgaragen errichtet werden, bei denen für einen begrenzten Zeitraum Autos abgestellt werden, die dann aufgeladen werden können: Z.B.bei Gewerbebetrieben für die Mitarbeiter*innen, bei Einkaufszentren, größeren kulturellen Einrichtungen (ZKM, Theater, Museen), Sportstätten, geeigneten ÖPNV-Haltestellen oder größeren Parkplätzen bei beliebten Naherholungszielen.
Comments
Wobei das nicht in ganzen…
Wobei das nicht in ganzen Hochhaussiedlungen am Stadtrand ausarten sollte
*HustHust* Oberreut
Es ist wichtig im Hinterkopf zu behalten, dass die gründerzeitliche Blockrandbebauung die höchsten Bevölkerungsdichten erreicht. Beispielsweise zählt der mittlere Teil der Südstadt zu eine der dichtest besiedelten Gegenden in Deutschland.