Wirtschaftlichkeit bedeutet auch in Zukunft handeln zu können.
Ein guter Haushalt zeichnet sich dadurch aus, dass man etwas spart, um bei unvorhergesehenem Ereignissen Reserven zu haben.
Dazu gehört sich zu überlegen, was man zwingend benötigt, was von Vorteil ist und was nur "es wäre schön" ist. Da die Stadt heute mit dem Rotstift sparen muss und der Schuldenstand hoch ist, sollte die Stadt sich auf das konzentrieren, was zwingend und von Vorteil ist.
Die Ausstattung der Schulen, die medizinische Versorgung und die öffentliche Sicherheit sind notwendige Aufgaben. Diese müssen prioritär behandelt werden.
Ein gut ausgebauter ÖPNV, ein attraktiver Standort für Unternehmen, eine schnell arbeitende Stadtverwaltung sind klare Vorteile für eine Stadt und ihre Entwicklung.
Kultur und Freizeitgestaltung sind Punkte, wo die Stadt sich nicht in den Weg stellen sollte. Es ist aber sinnvoll zu fragen, was es der Stadt bringt, diese zu fördern. Ist das Geld gut angelegt oder nur ausgegeben? Wirtschaftlichkeit sollte auch in der Kulturförderung angesagt sein.
Auch dem Umweltschutz und der Anpassung an den Klimawandel sollte die Stadt nicht im Wege stehen und bei stadteigenen Vorhaben darauf achten diesen Zielen nicht entgegen zu arbeiten (warum müssen die Bäume in der Kaiserstrasse gefällt werden?). Aber auch hier ist die Frage nach der Wirtschaftlichkeit der Massnahmen klar von Vorteil, denn gutes Wirtschaften ermöglicht der Stadt auch in Zukunft aktiv handeln zu können.