Ampelschaltung
Die Ampelanlagen im Stadtgebiet (Hardware) haben eine Stange Geld gekostet. Es ist recht ärgerlich, dass die darauf laufende Software insbesondere den schwächeren Verkehrsteilnehmern unnötig endlose Zeit raubt.Besonders schlimm ist das im Zusammenhang mit dem ÖPNV, wo die Stadt erwägt, die zu hohen Kosten durch Ausdünnung des Angebots aufzufangen.
Getestet an der Linie 3. Diese benötigt von Rintheim nach Daxlanden lt. Fahrplan 45 Minuten. Davon wartet sie an roten Ampeln 5 Minuten. Mehrere Dutzend Fahrgäste warten also regelmäßig bis ein oder zwei Handvoll Autos mit je 1,12 bis 1,4 Passagieren durchgefahren sind.
Für den Betrieb der Linie 3 im Zehn-Minuten-Takt in beide Richtungen müssen dabei ständig zehn Fahrzeuge unterwegs sein. Gelingt es, die Ampelwarterei (10 Minuten in beiden Richtungen) komplett einzusparen können dort neun Fahrzeuge exakt die selbe Transportkapazität erbringen und dabei den Fahrgästen noch eine signifikant kürzere Fahrzeit bieten.
Comments
Wo ist die KI, wenn man sie…
Wo ist die KI, wenn man sie mal braucht?!? ;-)
Die eigentlich vorhandene Vorrangschaltung sollte intelligenter werden, Nicht Ampelphasen stumpf ausfallen lassen, was nach wenigen Bahnen entfallen muss, damit der Querverkehr auch Chancen hat, sondern verschieben. Parallelverkehre gleichzeitig mit der Bahn durchfahren lassen. Inzwischen sind die Standorte der Bahnen bekannt und vohersagbar incl. ob sie Verspätung oder Verfrühung hat, da müsste man vie gezielter steuern könnten. Kostet aber Geld, die Ampelsteuerung ist m.W.n. nicht mehr so topaktuell ...
Würde man auf jeder Linie…
Würde man auf jeder Linie dadurch eine oder ggf. sogar zwei Bahnen einsparen können, könnte man sämtliche Kürzungen wieder zurücknehmen und hätte am Ende trotzdem noch Geld gespart.