Südtangente - Weg mit dem Monstrum

Karlsruhe 2040

Südtangente - Weg mit dem Monstrum

Umwelt
Stadt und Wohnen
Mobilität

Ein Monument des Wahns der autogerechten Stadt. Dreckig, laut - eine Todeszone. Deshalb: Abriss der Südtangente, zunächst zwischen Wolfartsweier und Bulach. Zahlreiche alternative Nutzungen sind denkbar: Platz für Wohnungen, Erweiterung des Oberwalds, Renaturierung.

Comments

Submitted by Guest on Sat, 02/14/2026 - 23:05

Das Stück zwischen Wolfartsweier und Bulach ist tatsächlich verzichtbar, es gibt die Umfahrung via A5 und L605.
Wobei auch das Stück zwischem Bulach und KA-Mitte an der A5 wohl kritisch werden würde.
Aber das Stück zwischen der A5 und Wolfartsweier kann definitiv weg.

Ein Abriss des restlichen Stücks bis zum Rhein wird man wahrscheinlich nicht durchsetzen können, da somit die einzige leistungsfähige Rheinquerung auf der Straße zwischen Speyer und Mulhouse wegfallen würde.

Der Verkehr würde sich viel eher durch die Stadt quälen, wenn das Stück zwischen Bulcher Kreuz und A5 entfallen würde.
Insbesondere aus Richtung Bruchsal würde wohl kaum jemand den Umweg über KA-Süd nehmen um ins Zentrum zu kommen, sondern eher schon in Durlach rausfahren und dann über die Durlacher Allee in die Stadt fahren.

Submitted by Guest on Sun, 02/15/2026 - 08:55

Ich finde, die Südtangente sollte eher genutzt werden als Umgehungsstraße für den innerstädtischen Verkehr: Wenn man im Zentrum die Durchfahrt von einem ins andere Stadtviertel verbieten würde, braucht es eine Straße, die außen rum führt.

Hier die generelle Idee: https://dialogzentrale.com/de/node/5541

Hier ein entsprechender Vorschlag für die Südweststadt: https://dialogzentrale.com/de/node/5699

Hier für die Oststadt: https://dialogzentrale.com/de/node/5586

Hier für Grünwinkel: https://dialogzentrale.com/de/node/5505

Hier für Rüppurr: https://dialogzentrale.com/de/node/5504

Hier für Weiherfeld:
https://dialogzentrale.com/de/node/5502

Und hier für Hagsfeld: https://dialogzentrale.com/de/node/5497

Dieses Konzept ist auch gut für weitere Stadtteile übertragbar, insbesondere die Südweststadt und Knielingen.
Aber alle haben eins gemeinsam: Damit man den Verkehr aus den Wohngebieten verbannen kann, braucht es eine leistungsfähige Straße, die die Stadtviertel miteinander verbindet. Ohne die Südtangente würde mehr Verkehr durch die Wohngebiete rollen.

Dazu noch ein weiterer Punkt: Würde man das Stück östlich von Bulach sperren, müsste man für viel Geld das Bulacher Kreuz und die Anschlussstelle KA-Süd umbauen.

Submitted by Guest on Sun, 02/15/2026 - 11:29

Damit der Autoverkehr sich nicht alternative Wege sucht, müssen Park and Ride Flächen und Radschnellwege sowie eine engmaschige Anbindung an den ÖPNV diese massiven Verkehrsadern ersetzen

Es gibt bereits an vielen Bahnhöfen im Umland Park&Ride Parkplätze.
Nötiger wäre eine Taktverdichtung auf den Stadtbahnlinien ins Umland bzw. mehr Stadtbahnlinien ins Umland einführen, damit man von den dortigen Bahnhöfen auch gut nach Karlsruhe kommt.

Im Umland von Karlsruhe hat bereits jetzt ein sehr großer Teil der Menschen einen Bahnhof in fußläufiger Entfernung, da gibt es also keinen riesigen Bedarf nach P+R.

Karlsruhe hat seine Stadtautobahn auch schon teilweise zurückgebaut: Die Kriegsstraße.
Als es das Stück der Südtangente zwischen Bulacher Kreuz und Schwarzwaldkreuz (das Stück mit dem "Tunnel") noch fehlte, quälte sich der Verkehr noch durch die Stadt, Ebertstr. und so.
KA macht schon einiges beim Rückbau zu groß geratener Straßen zugunsten von Rad+Fuß, sofern möglich. Bei der Südtangente sehe ich keine Chance. Wichtig wäre, die 2. Autobrücke und die Querspange zur B36 aufzuhalten, denn das lockt mehr Ost-West-Transitverkehr in das Stadtgebiet, was uns nicht gut tun würde. Rechtlich ist das leider abgehakt, geht nur noch politisch, aber wohl nicht mit dieser Bundesegierung ...

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