Natur heißt auch "Wildnis"
Häufig wird schon als Natur bezeichnet, was in der Stadt in Wahrheit eher einem unnatürlich angelegten Grün entspricht, Zierbeete, exotische Anpflanzungen, artenarme Raseneinsaaten,... Das finden zwar viele Menschen schön und praktisch, hat aber wenig ökologischen Wert, hilft auch nicht in der Biodiversitätskrise.
Gut ist, dass es in Karlsruhe schon teilweise Verbesserungen beim Mahdkonzept gibt (z.B. weniger oft, Streifen-, Inselmahd). Sollte beibehalten bzw. ausgebaut werden.
Eine Bereicherung wären Flächen in der Stadt, die möglichst sich selbst überlassen werden, dadurch eine natürliche Sukzession erfahren können. Experimentelle Wildnis, mal schauen, was dort dann so wächst und krabbelt. Das könnte man sogar zur Umweltbildung nutzen.
Auch in den allzu ordentlichen Parks und Grünanlagen sind wildere Ecken wertvoll, Laub kann aufgehäuft zur Igelwohnung werden, tote Äste für Insekten liegen bleiben, usw. Dafür müsste nur etwas weniger/anders gepflegt und eingegriffen werden. Vielleicht wären solche öffentlichen Naturflächen auch für manche private Gartenbesitzer anschauliches Vorbild.
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Wie wäre sowas wie „offene…
Wie wäre sowas wie „offene Gärten“ mit Preis für wilde Gärten ? Mit besonderem Schutz für Bienen, Eidechsen, Vögel… diese Gärten müssen nicht „schön“ sein sondern eben lebendig…