Maßnahmen gegen erdrückenden Autoverkehr

Karlsruhe 2040

Maßnahmen gegen erdrückenden Autoverkehr

Mobilität

Es sind zu viele Autos in der Stadt. Der Platz reicht nicht, die immer größer und breiter gewordenen Fahrzeuge passen nicht auf Parkplätze und durch enge Straßen. Die Unfallgefahr steigt und die Belastung von Gesundheit und Umwelt durch Abgase, Reifenabrieb, usw. auch. Ich wünsche mir Maßnahmen, wie SUV-Verbote, autobefreite Zonen, Zufahrtsbeschränkungen, Parkflächenreduzierung, flächendeckend Tempo 30, fuß- und radverkehrsfreundliche Ampelschaltungen, Förderung von Car-Sharing, Ausbau eines zuverlässigen und sicheren ÖPNV, etc.
Klar ist, dass auf Autofahrten nicht komplett verzichtet werden kann. Aber die große Masse findet nur statt, weil die bestehenden Bedingungen das Auto als bequemes Verkehrsmittel bevorteilen und die Alternativen im Vergleich zu unattraktiv sind. Würden nur die nicht vermeidbaren Fahrten stattfinden (Rettungsdienste, Handwerker, ...) würde die Lebensqualität in der Stadt erheblich steigen.

Comments

Submitted by Gast on Sat, 02/14/2026 - 14:57

stimme ich voll und ganz zu, möchte aber die Lärmemissionen nicht unerwähnt lassen. Fahrzeuge mit extra für Lautsein gekauften Auspüffen - ein Unding. Lärm macht krank, auch wenn es "nur" permanentes Hintergrundrauschen ist, oder bei entsprechendem Wind die ganze Nacht Autobahnlärm.

Submitted by Guest on Sat, 02/14/2026 - 15:21

Also Fahrradfahren ist durchaus sehr attraktiv. Finde Ihre Darstellung etwas verzerrt.

Die Radwege, die zwischen Dooringzone und zu eng überholenden Autos liegen, sollen attraktiv sein?
Falls sie das so sehen, mein herzliches Beileid, dass sie bislang nur in Städten waren, wo es noch schlimmer ist.

Es gibt auch zufriedene Radfahrer, auch wenn das offenbar unglaublich klingt. Die Infrastruktur lässt bereits keine Wünsche offen. Man kann immer mehr Fordern, aber mit abnehmendem Grenznutzen.

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