Mehr Kontrolle bei Fahrradfahrern
Ich bin selbst Fahrradfahrer und sehe jeden Tag mehrere Verstöße und gefährliche Aktionen von anderen Fahrradfahrern. Oftmals sogar mit Kind.
Fahren über rote Ampeln. Ausweichen über Bürgersteig und Fußgängerampeln, teils mit viel zu hohen Geschwindigkeiten. Rechts überholen anderer Fahrradfahrer. Handy in der Hand und lesen während der Fahrt. Die meisten kennen keine Verkehrsvorschriften wie rechts vor links, Stoppschild, Fußgängerzone oder Spielstraße. Also bitte mehr Kontrollen. Wenn Autofahrer das gleiche machen würden…., vielleicht wäre auch ein Kennzeichen, das nichts kostet, aber angemeldet und angebracht sein muss effizient. So hätte jeder die Möglichkeit solche Verstöße zu melden und vielleicht würden dadurch einige der uneinsichtigen Fahrer auch umdenken, weil teuer werden könnte.
Nächstes Thema: Mehr Parkplätze statt weniger oder noch mehr Parkverbote. Je länger man nach einem Parkplatz suchen muss, desto länger läuft der Motor. Und nein, es kann nicht jeder auf ein Auto verzichten, wie es die Fahrradextremisten immer behaupten. Man kann die ganzen Seitenstraßen als Spielstraßen und Anwohnerparkplätze umrüsten, ansonsten in der ganzen Stadt 30, aber bitte auch für Fahrradfahrer.
Der Nahverkehr müßte zudem günstiger werden.
Zudem könnten auf öffentlichen Flächen wie z.B. Dächer von Haltestellen mehr Solar genutzt werden.
Comments
„Wenn Autofahrer das gleiche…
„Wenn Autofahrer das gleiche machen würden….“
Sieht man doch tagtäglich: Überhöhte Geschwindigkeiten, zu dicht überholt, Parken auf Geh-/Radwegen oder im Halteverbot, Handy am Steuer ist auch gang und gäbe. Und was passiert? Nichts.
„Mehr Parkplätze statt weniger oder noch mehr Parkverbote. Je länger man nach einem Parkplatz suchen muss, desto länger läuft der Motor.“
Ist Schwachsinn. Mehr Parkplätze geben einen Anreiz, mehr Auto zu fahren. Heutzutage ist es oft so, dass Leute nicht mit dem Auto irgendwohin fahren, weil sie genau wissen, dass sie dann ellenlang einen Parkplatz suchen müssen.
Zudem: Wo sollen die Parkplätze eigentlich entstehen, die Sie fordern? Sollen etwa Häuser abgerissen werden, damit die für Parkplätze benötigte Fläche bereitgestellt werden kann?
Oder soll der Schlosspark zum Parkplatz umgebaut werden?
„Und nein, es kann nicht jeder auf ein Auto verzichten, wie es die Fahrradextremisten immer behaupten.“
Das hat auch niemand behauptet. Nur gibt es einen gewaltigen Unterschied zwischen „einzelne Leute können nicht aufs Auto verzichten“ und „man muss alles zu 100% aufs Auto ausrichten“.
Viele Autoextemisten können diese beiden Sachen oft nicht auseinanderhalten.
„ansonsten in der ganzen Stadt 30, aber bitte auch für Fahrradfahrer.“
Die Anzahl der Fahrräder, die schneller als 30 fahren, ist zu vernachlässigen.
„Der Nahverkehr müßte zudem günstiger werden.“
Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben: Googeln Sie doch mal ‚Deutschlandticket‘.
Daumen
Daumen
Genau aus diesem Grund…
Genau aus diesem Grund scheuen sich manche Menschen einen Beitrag zu verfassen. Wie Sie vielleicht gelesen haben ist der Verfasser/ die Verfasserin selbst Fahrradfahrer/in. Ich übrigens auch. Es schien ihr/ihm nicht darum zu gehen noch mehr Parkplätze zu bauen, sondern nicht noch mehr Parkplätze abzubauen. Anwohner haben kaum noch Chancen einen Parkplatz zu finden. Mitschuld daran trifft das Fehlen von Anwohnerzonen. Hier könnte man auch Spielstraßen etablieren.
Deutschlandticket kostet 63,00 €. Bei einem 4 Personenhaushalt wie unserem (mit Schwiegermutter im Rollstuhl) sind das 252 € im Monat. Manch eine Familie kann sich das eben nicht leisten.
Und ja, Autofahrer werden kontrolliert, geblitzt bei rot oder zu schnell oder mit Handy am Ohr, und dafür zahlen sie dann auch. Warum sollte das Gleiche nicht für Fahrradfahrer gelten?
Es gibt einfach kein Miteinander mehr sondern nurnoch dagegen.
In meinem Bekanntenkreis beschweren sich die meisten über Fahrradraudies und die meisten davon sind Fahrradfahrer. Auch die älteren Menschen haben mehr Angst von einem Fahrrad umgefahren zu werden als von einem Auto. Man kann auch mal an einem DHL Auto, welches auf dem Fahrradweg steht, einfach vorbeifahren. Mache ich täglich. Man kann auch einfach mal bremsen oder langsamer machen in manchen Situationen. Aber das scheint oft keine Option zu sein. Lieber schreien, sich aufregen bis zum Herzinfarkt anstatt umsichtig und vorausschauend zu fahren. Für mehr Miteinander im Straßenverkehr!
„Wie Sie vielleicht gelesen…
„Wie Sie vielleicht gelesen haben ist der Verfasser/ die Verfasserin selbst Fahrradfahrer/in.“
Schreiben kann man viel, mir erscheint es aber sehr unrealistisch, dass ein Radfahrer die Autos in Schutz nimmt und sich über Radfahrer beklagt.
„Es schien ihr/ihm nicht darum zu gehen noch mehr Parkplätze zu bauen, sondern nicht noch mehr Parkplätze abzubauen.“
Im Vorschlag steht ‚Mehr Parkplätze statt weniger‘, dies interpretiere ich als Forderung, dass mehr Parkplätze geschaffen werden sollen.
„Anwohner haben kaum noch Chancen einen Parkplatz zu finden.“
Weil zahlreiche Stadtteile gebaut wurden, bevor die Autos erfunden wurden. Und bei fünfstöckiger Bebauung ist es völlig unmöglich, dass ausreichend Parkplätze vorhanden sein können.
„Deutschlandticket kostet 63,00 €.“
Und damit ist es so günstig wie noch nie, bevor die Politik willkürlich an der Preisschraube gedreht hat.
Für den Preis bekam man vor einigen Jahren noch nicht einmal ein Monatsticket nur für Karlsruhe.
„Und ja, Autofahrer werden kontrolliert, geblitzt bei rot oder zu schnell oder mit Handy am Ohr, und dafür zahlen sie dann auch.“
Die Kontrolldichte ist aber so gering, dass es kaum einen interessiert.
„Warum sollte das Gleiche nicht für Fahrradfahrer gelten?“
Weil es nicht sinnvoll ist, dass ein 10 kg schweres und maximal 30 km/h schnelles Fahrzeug mit genau denselben Maßstäben bewertet wird wie ein mehrere Tonnen schweres und -für innerstädtische Verhältnisse- quasi unbegrenzt schnelles Fahrzeug.
Teil 2: „Man kann auch mal…
Teil 2:
„Man kann auch mal an einem DHL Auto, welches auf dem Fahrradweg steht, einfach vorbeifahren.“
Wenn Fahrräder sich nicht an die Verkehrsregeln halten, wird direkt nach Bußgeldern gerufen, wenn Autofahrer sich nicht an Regeln halten, sollen die Radfahrer das einfach so hinnehmen?
Zugeparkte Radwege und das damit verbundene Einfädeln in den Autoverkehr stellt eine erhebliche Gefährdung dar.
„Man kann auch einfach mal bremsen oder langsamer machen in manchen Situationen. Aber das scheint oft keine Option zu sein.“
Scheint ja wohl nur für Fahrräder zu gelten, oder?
„Für mehr Miteinander im Straßenverkehr!“
Und wenige Sätze vorher wurde noch der Lieferwagen verharmlost, dessen Geschäftsmodell auf der Missachtung der StVO und der Gefährdung von Radfahrern basiert.
Oder gilt das ‚mehr Miteinander im Straßenverkehr‘ etwa nur dann, wenn Autofahrer keine Lust haben, sich an Regeln zu halten und Radfahrer dies doch bitte einfach hinnehmen sollen?
Ich beobachte das auch aber…
Ich beobachte das auch aber definitiv nicht so häufig und ich sehe auch einen Zusammenhang mit nicht vorhandener, nicht ausreichender oder nicht eindeutiger Fahrradinfrastruktur (wenn z.B. Markierungen am Boden und Beschilderung widersprüchlich sind).
Deswegen wäre mein Ansatz an der Infrastruktur zu arbeiten und dann dort, wo sie den Anspruch einer Best Practice erfüllt, ggf. zu kontrollieren.
Kontrollorte und -aspekte wären Fahren gegen die Fahrtrichtung auf der Durlacher (speziell an den Autobahnverbinder) und der Haid-und-Neu-strasse.
Und obwohl ich als Radfahrer rote Ampeln konsequent beachte, muss ich schon sagen, dass diese oft weder zur Sicherheit der Radfahrer noch zur Sicherheit von Fußgängern vor Radfahrern aufgestellt wurden und zu beachten sind, sondern um den PKW-Verkehr zu regulieren und Radfahrer einfach "mit gemeint" sind, weil es bei uns keine sinnvollen Entsprechung des Panneau M12 (rote Ampel heißt Vorfahrt achten für Radfahrer) gibt. Das kann aber die Stadt nicht ändern. Da muss der Bund Ran.
Der motorisierte Personen…
Der motorisierte Personen Individual Verkehr gehört grundsätzlich und ohne Ausnahmen verboten.
Richtet das Leben so ein, daß alles zu Fuß bzw. mit dem allein Mucki betriebenen Fahrrad erledigt werden kann.
Diese Meinung ist irgendwie…
Diese Meinung ist irgendwie bevormundend und auch emotional geladen. Warum haben Sie denn diesen Wunsch, haben Sie die Vorteile von Autos vergessen?
Solche unsachlichen und…
Solche unsachlichen und ideologisch aufgeladenen Kommentare gehören grundsätzlich verboten. Den Tellerrand gibt es, damit man auch mal darüber hinaus blicken kann/sollte.
Ist zwar nicht optimal, aber…
Ist zwar nicht optimal, aber immer noch eine Verbesserung im Vergleich zum Status Quo.
Ich bin auch für deutlich…
Ich bin auch für deutlich mehr Fahrradwege und weniger AutoParkflächen in der Stadt. Allerdings finde ich, dass jeder Haushalt wenigstens den Anspruch auf einen sicheren Parkplatz haben sollte, der in einem Mehrfamilienhaus ist. Der kann dann auch ein bisschen was kosten. Aber der sollte dann auch zur Verfügung stehen. Scheinbar ist es nicht immer der Fall wie ich gehört habe.
Deswegen müssen einfach noch mehr Autos von außerhalb auch außerhalb vor der Stadt bleiben und aber auch gut nach innen abgeholt werden.
Wenn es einen Anspruch gäbe,…
Wenn es einen Anspruch gäbe, ist irgendwer verantwortlich dafür, dass dieser Anspruch auch erfüllt wird.
Wer soll das sein?
Sollen Hauseigentümer verpflichtet werden, nachträglich noch eine Tiefgarage zu bauen?
Seit der…
Seit der Reichsgaragenordnung 1939 muss jede Wohneinheit auf dem Gelände der Immobilie (nicht im öffentlichen Raum) eine Garage oder einen Stdllplatz haben. Das würde seitdem variiert. Große Wohneinheiten müssen auch schonmal mehr als einen Platz haben, große Wohnanlagen im städtischen Raum mitunter weniger als einen. Ziel ist aber immer, dass alle Autos auf dem Privatgelände abgestellt werden. Umgekehrt heißt das: im Altbau vor 1939 gibt es häufig zu wenige Stellplätze und das Blech steht folglich auf der Straße.