Freie Fahrt für den ÖPNV

Karlsruhe 2040

Freie Fahrt für den ÖPNV

Umwelt
Stadt und Wohnen
Mobilität

Der ÖPNV in Karlsruhe und Umgebung ist allerlei Hindernissen ausgesetzt, die eine Weiterentwicklung unnötig erschweren. Die Maßeinheit "Auto" hat weiterhin großen Einfluss auf die Planung des ÖPNV. Dabei ist es unsinnig, zwei konkurrierende Verkehrssysteme immer weiter auszubauen. Der ÖPNV muss in Karlsruhe endlich Vorrang bekommen.

Dazu müssen das Netz und der Zugang dazu besser an die Bedürfnisse der Fahrgäste angepasst werden:

• Zügige Umsetzung der Vorhaben im neuen Nahverkehrsplan 2026 und in der Netzkonzeption 2020/2030
• Verbesserung der Wege zu den Haltestellen: Bevorrechtigung der Fußgängerwege, beispielsweise durch entsprechende Ampelschaltung oder Gestaltung der Fußwege
• Beschleunigung der Straßenbahn: Schließung von unfall- und verzögerungsträchtigen Querungen für MIV (Rettungsdienste etc. ausgenommen, siehe unten), echte Bevorrechtigung der Straßenbahn an Ampeln, Entfernen von Autoparkplätzen neben Schienen
• Fortsetzung der Verknüpfung des ÖPNV mit flexiblen Mobilitätsangeboten, beispielsweise dem Fahrrad oder On-Demand-Diensten

Der ÖPNV soll dabei die Interessen der Fußgänger und Radfahrer mitdenken und integrieren. Die Flächen müssen in der Stadt entsprechend aufgeteilt werden. Die Integration des Autoverkehrs muss den Schwerpunkt auf Rettungsdienste, Lieferfahrten, Handwerkerfahrten usw. legen.

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