Umwelt und Klima

Karlsruhe 2040

Umwelt und Klima

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Klima

In Karlsruhe sind in den letzten Jahren viel zu viele Bäume entfernt worden. Nun sind Marktplatz und Kaiserstraße in den Sommermonaten eine unterträglich heiße Steinwüste, die man möglichst vermeiden möchte. Da ist die hochwertige Neugestaltung zweitrangig. Auch wenn doppelt so viele Bäumchen, nachgepflanzt wurden oder noch werden, werden diese Winzlinge noch lange auch nicht in Ansätzen einen Ersatz für die dichten, großblättrigen Plantanen bieten. Bürger:innen wie ich, die im Rentenalter sind, werden den Schatten und die Kühlung nicht mehr erleben. Denn mir scheint, die Entscheider:innen in der Stadt haben immer noch nicht verstanden, dass Bäume nicht nur Schatten spenden und die Luft filtern, sondern auch durch die Verdunstung die Umgebung herunterkühlen. Wenn man Bäume nicht als lästiges Beiwerk sieht, das dem Tiefbauamt im Weg ist bei der Erneuerung der Leitungen, sondern etwas äußerst Kostbares in Zeiten des Klimawandels, würde man versuchen, andere Lösungen zu finden.
In Sachen Mobilität bin ich wesentlich zufriedener. Ich freue mich über jede neue Fahrradstraße und über Parkplätze, die entfernt werden, um Platz für Klimafreundlicheres zu schaffen. Noch besser wäre, wenn noch mehr entsiegelt würde und der Biodiversität mehr Raum geschaffen würde. Beim Aufstellen von Fahrradständern sollte man jeweils überlegen, ob die Fäche darunter wirklich versiegelt werden muss. Ein gutes Beispiel, dass das nicht immer nötig ist, steht vor dem Haupteingang des Schloss Gottesaue.

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