Fläche als Ressource - Versiegelung - Frischluftschneisen
bei vielen Nachverdichtungen oder Grossprojekten ist es immer dasselbe Spiel, egal ob Inverstoren oder Stadt. Man möchte ein Bauprojekt umsetzen, ist aber gezwungen, mögliche Beeinträchtigungen für Mensch, Natur/Umwelt zu benennen und begutachten. Sieht man sich dann die Ergebnisse der erstellten Gutachten genauer an, stellt man fest, dass keiner der für Mensch und Umwelt behandelten Punkte auch nur annähernd durch das geplante Vorhaben beeinträchtigt würde, meist heisst es dann: die Auswirkungen seien zu vernachlässigen, minimal, gering oder es gebe keine.
Alle Beteiligten wissen genau, das wieder einmal ein Potemkinsches Dorf geschaffen wurde, allen ist klar, dass es sich in der Realität anders als in den sorgfältig ausgearbeiteten Gutachten niederschlagen wird - die Inszenierung eines scheinbar unvermeidbaren Ritus.
Es ist höchste Zeit, solche dummen Spielereien in ernsthafte, der Realität und der sich verändernden Umwelt entsprechend angepasste Betrachtungsweisen zu überführen. Sonst geht auch noch der letzte Rest von Glaubwürdigkeit bei den von solchen Bauvorhaben Betroffenen aber auch insgesamt beim Bürger verloren.
Ein schönes Beispiel eines - mit vielen auch deutlich benannten Akteuren - durchorchestrierten Bauprojektes ist das EDEKA Fleischwerk im Süden Karlsruhes. Hier zwei links dazu:
https://umwelt-verkehr-karlsruhe.de/hefte/heft308/edeka-siedler-karlsru…
https://www.ka-news.de/wirtschaft/regional/rueckendeckung-durch-politik…