Plätze als Wohnraum, grün ohne Effekthascherei
Für das 4-wöchige Event einer "Waldweihnacht" mit dutzenden angebrachten Bäumchen präsentiert der Friedrichsplatz die ganzen Monate vorher große kahle Kiesflächen. Der Weihnachtsmarkt belastet das Wurzelwerk der großen Bäume. Dieser gehört in seiner Gesamtheit auf den Marktplatz und drumrum mit der Lammstraße. Dort ist das passende Ensemble, dort ist auch befestigter Boden. Wenn man den Zirkus mit Riesenrad und Hochseilturm bleiben lässt, ist auch genügend Platz für die Buden. Mehr Gemütliche Stimmung statt Event-Weihnachtsmarkt.
Dann gehören die verfestigten Kiesflächen auf dem Friedrichsplatz durch eine dauerhafte Bepflanzung mit Stauden ersetzt. Dann können auch noch mehr Bänke installiert werden.
Wenn der Marktplatz ein Riesenrad tragen kann, könnten auch Bäume gepflanzt werden. Es gibt sicher auch Arten, die in einer für die Decke der U-Bahn passende Baumscheibe passen. Diese ständige Herumfahrerei der Kübelbäume ist ein Witz. Der Marktplatz hat überhaupt kein Platzkonzept mehr. Die früheren gepflasterten Kirchenfenster waren was fürs Auge. Die Wasserfontänen am Nordende bieten wegen des Chlorgeruchs keine Aufenthaltqualität.
Die Gestaltung des Bernhardusplatzes beim Durlacher Tor ist wie heute üblich sehr betonlastig mit Betoneinfassung von ein paar Grünflächen als Sitzgelegenheit. Ich hätte einfach eine große vom Gartenbauamt gestaltete Grünfläche erwartet. Mit ökologisch sinnvoller Hecke, Sträucher. Bänke und die Anhöhe bei der Kirche für Genuss der Abendsonne.
Comments
Den Friedrichsplatz…
Den Friedrichsplatz dauerhaft zu einer innerstädtischen Naturoase machen, Stauden pflanzen, nicht mehr für den Weihnachtsmarkt missbrauchen und schädigen, dafür trete ich ein!