Doppelte Flächennutzung

Karlsruhe 2040

Doppelte Flächennutzung

Stadt und Wohnen

Die Wohnraumfrage ist eine zentrale Frage für Karlsruhe als Wirtschaftsstandort und für den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Hier müssen für die laufenden Planungen auch die Verfahren beschleunigt werden, aber es sind auch neue Ideen gefragt. Die nachfolgende Idee habe ich schon beim Räumlichen Leitbild versucht einzubringen, die wärme ich hier mal wieder auf, da vmtl. größtenteils noch aktuell:
https://cousin.de/jacobs/daten/verkehr/deckel.html
Vermutlich keine schnelle Lösung, weil vorher diverse rechtliche Fragen zu klären sind bspw. für den Fall von größeren Sanierungen an Verkehrsweg oder Gebäude. Der Vorteil wäre eine geringere Flächenversiegelung und mehr Lärmchutz. Könnte Win-Win werden, da die Fläche schon größtenteils im öffentlichen Eigentum ist und günstig zur Verfügung gestellt werden könnte.

Comments

Submitted by Guest on Thu, 02/12/2026 - 23:10

Das scheinen mir einerseits sehr zurückhaltend ausgewählte Streckenabschnitte zu sein. Da ließe sich noch viel mehr einhausen. Die Stadt, deren Name nicht genannt werden darf, würde ich sogar komplett zweihausen. Aber ist soetwas nicht sehr teuer? Im Bau und auch im Betrieb? Wenn man die gewonnene Fläche nutzt, entstehen zwar u.U. sogar Einnahmen, aber dann muss es umso stabiler gebaut werden.

Submitted by Guest on Fri, 02/13/2026 - 20:15

Ich habe damals vorrangig die Stellen in rot aufgeführt, wo der Verkehrsweg entweder mehr oder weniger in Tieflage läuft (wie die S1 neben der Nordweststadt) oder beidseitig zwischen Lärmschutzwällen läuft, wo die Einhausung also nicht groß optisch auffällt. In gelb einseitig mit Wall. Wenn sich das bewährt, kann man sicher mehr machen.
Man muss sich die Möglichkeiten und Risiken mal genauer anschauen Beim wohl einzigen Bsp. in Berlin (Schlangenbader Str.) ist aktuell die Autobahn darunter aus Brandschutzgründen gesperrt, Sanierung oder so läuft wohl gerade. Wenn der Grund mit der Straße bspw. in öffentlicher Hand bleiben sollte und das Baurecht mehr oder weniger kostenlos zur Verfügung gestellt würde, wären die Mehrkosten für den aufwändigeren Unterbau evtl. leistbar. Muss man aber mal durchrechnen, wie man das gestalten kann.

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