Weitere Konversionsgebiete schaffen
Die Wohnraumfrage ist eine zentrale Frage für Karlsruhe als Wirtschaftsstandort und für den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Hier müssen für die laufenden Planungen auch die Verfahren beschleunigt werden, aber es sind auch neue Ideen gefragt. Die nachfolgende Frage mag zur "Unzeit" kommen, aber müssen Militärstandorte wirklich INNERHALB einer Großstadt sein? Früher war die Bundeswehr auch eine Option der Förderung strukturschwacher Regionen, das können sie immer noch sein. Aus der Reduzierung der Stärke der Bundeswehr heraus, die auch bei der geplanten Umkehr so in dieser Größe nicht wieder kommen dürfte, sollten noch genug Standorte für LAGER auffindbar sein statt einfache Lager in bester Stadtlage wie derzeit in KA:
https://www.openstreetmap.org/way/143609694
und https://www.openstreetmap.org/way/25027142
Beide Areale mit gutem Tram-Anschluss (in spe) und nahe Einkaufsmöglichkeiten etc. Auch die eine noch verbliebene Kaserne, nicht ganz so tram-in-spe-nah gelegen, könnte man in Frage stellen: https://www.openstreetmap.org/way/25026967
Bis, wie anlässlich des "Räumlichen Leitbilds" angerissen, auch die Raffinerie Konversionsgelände sein kann ("Rheinstadt 2.0"?), wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, umso wichtiger, dass andere Flächen wie Militärgelände genutzt werden.
Comments
Militärstandorte innerhalb…
Militärstandorte innerhalb einer Großstadt kann/sollte man durchaus in Frage stellen. Zwei der angeführten Standorte liegen am Rande des Hardtwaldes, davon einer, der durch nachträgliche Bebauung in Kirchfeld-Nord erst richtig an Wohngebiet angrenzt. Der dritte liegt im Nordosten von Karlsruhe, ca. 5-6 km vom Schloss entfernt. Den Bezug zu "innerhalb einer Großstadt" erschliesst sich mir nur sehr schwer.
Die beiden Lager sind in ÖV…
Die beiden Lager sind in ÖV-Nähe mit 10-min-Takt, das ist, wie vieles mehr, Großstadtqualität! Beides liegt in dem Bereich, in dem dringend Wohnraum gesucht wird.