In den Dialog mit den Bürger/innen treten
Immer wieder beobachte ich bei Veranstaltungen, dass unsere Politiker/innen gerne für sich bleiben und nicht mit „dem Volk sprechen“. Auch diese Plattform bietet ja nur eingeschränkten, noch dazu gut versteckten Zugang.
Ein Bürgerrat z.B. unter Einbeziehung der Bürgervereine, aber gerade auch der nicht organisierten Menschen, ähnlich wie bei der Wahl zum Schöffen oder als Wahlhelfer/in würde hier eine breite Meinung der Stadtbevölkerung in die Entscheidungsgremien spiegeln.
Dann wüssten wir, ob die Bürger/innen wirklich eine neue Turmbergbahn, die WorldGames statt neuer Schulen, ein an einen Millionen Scheffelnden Verein verschenktes Fußballstadion oder aber ein Staatstheater für die oberen Zehntausend wollen. Dazu, die eine oder andere echte Bürgerbefragung, anders als beim Stadtbahntunnel, wo man solange abstimmt, bis das Ergebnis den Entscheidungsträger/innen passt. Das wäre echter Fortschritt. Und wahrscheinlich bewegt sich dann ganz viel, weil die Bürger/innen vielleicht schon viel mehr Einsehen haben, als die Politik glauben will.