1.Kultur und Freizeit und 2. Stadt und Wohnen
zu 1.: Bewahren ein vielfältiges Sportangebot durch Wohnortnahe Sportstätten wie Sportplätze, Hallen- und Freibad, multifunktionale Spielplätze. Ein Hallenbad in Durlach, Neureut und Grötzigen ist bei einer Stadt in dieser Größe kein Luxus. Umdenken von Großsportanlage nach kleinen individuellen Anlagen. Vorhandene Standorte sollen weiter ganzjährig genutzt werden, auch wenn ein Neubau in Neureut ansteht. Dies spart unsinnige Fahrten durch die ganze Stadt, auch wenn KVV mal regelmäßig fahren sollte.
Sorge besteht, das insbesondere ältere Menschen bei zu großen Entfernungen von Sportangeboten zum Wohnort fernbleiben.
zu 2.: Vorhandener Wohnraum durch professionell betreute Tauschbörsen besser verteilen bei Verkleinerung bzw. Vergrößerung der Familiengröße. Das was die VOWO im Rahmen ihres Wohnungsbestandes versucht umzusetzen ist zuwenig. Was fehlt sind mehr Mehrgenerationswohnangebote und kostengünstige Wohnungen.
Nahversorgung vor Ort heißt nicht nur an den Einzelhandel denken (der sehr wichtig ist), sondern auch an die medizinische Versorgung mit direkter Begleitung durch Physiotherapeuten, Pflegestützpunkte die der Aufgabe auch gerecht werden (anstatt nur weiterleiten an überteuerte Dienste).
Sorge besteht, dass bei der steigenden Zahl an alten Menschen, die auf vielfältige Hilfe angewiesen sind,diese aber im Familienkreis nicht erhalten, die Vereinsamung mit allen negativen Erscheinungen gravierend zunimmt.
Was fehlt ist ein funktionierendes stadtübergreifendes Konzept
Comments
Ich würde es gerade umdrehen…
Ich würde es gerade umdrehen: eine Stadt mit einem Nahverkehrssystem wie Karlsruhe braucht nicht zig dezentrale kleine Schwimmbäder, sondern wenige große, gut gepflegte mit vielen Möglichkeiten *und zoniertem Einlass/Eintrittspreis*, gerne auch mit Anrechnung des ÖPNV-Ticketpreises oder vergünstigtem Kombi-Ticket, wenn für ÖPNV und Bäder Zeitkarten erworben werden. So eine Strategie - sollte sie auch jenseits von Bädern eingeschlagen werden - braucht aber Bahnen, die auch sonntags in kurzen Abständen fahren.
Ich habe schon in Städten gelebt, da musste ich 10 km über die AUtobahn zum Schwimmbad fahren oder es war samstags und sonntags nur vormittags offen, weil die städtischen Angestellten auch Wochenende machen wollten, etc.
Dem stimme ich zu. In meinem…
Dem stimme ich zu.
In meinem Geburtsort hat man das riesige Spaßbad schön auf die grüne Wiese gebaut, sodass man dort de facto nur mit dem Auto hinkam (nächstgelegene Bushaltestelle mit stündlichen Wochenendbetrieb 15 Minuten entfernt).
Gerade für Kinder ist ein großes Schwimmbad mit vielfältigem Angebot besser als ein klassisches, das nur aus Becken und 3-Meter-Sprungturm besteht, dafür sind Kinder auch gerne bereit, ein Stück hin zu fahren.
Da schon jetzt in Karlsruhe Sonntags alle 20 Minuten gefahren wird, kommt man auch gut zum Europabad. Bis Sommer, denn ab dann fahren die Straßenbahnen Sonntags bis 12 Uhr nur alle 30 Minuten.
Sinnvoll wäre noch eine neue rund 600 m lange Straßenbahnstrecke vom Europabad Richtung Osten, damit eine direkte Verbindung auch zum Hauptbahnhof besteht.