Essbare Stadtentwicklung - Integrierte Konzepte zulassen

Karlsruhe 2040

Essbare Stadtentwicklung - Integrierte Konzepte zulassen

Umwelt
Kultur und Freizeit
Klima

Karlsruhe hat in Sachen Nachhaltigkeitsentwicklung einiges an Potential das vor allem bei integrierten Lösungsstrategien optimal ausgeschöpft wird. Das Konzept essbare Stadt das auch von der transition town Bewegung als zukunftsträchtig erachtet wird, ist hier eine gute Möglichkeit verschiedene co-benefits zu erwirken, indem im Stadtgebiet mehr Flächen für urbanes Gärtnern oder als Streuobstwiesen mit Baumpatenschaften sowie essbare Fassadenbegrünung (Rebstöcke, Kiwis, Hopfen, Goji,..) freigegeben werden. Leider ist es in Karlsruhe dem Gartenbauamt bisher nicht gestattet Obstbäume zu pflanzen, was einer dringenden Korrektur bedarf. Vorreiter Gemeinden wie Witzenhausen haben dies bereits erfolgreich gesetzlich verankert ("Obst und Nussbaumverordnung"); für Karlsruhe wäre zumindest eine Lockerung der bisherigen Bepflanzungsstrategie wünschenswert um die Stadt kulinarisch diverser sowie ästhetisch ansprechender zu gestalten und nebenbei klimatische Pufferwirkung zu erzielen, Kohlenstoff im Boden zu speichern, Biodiversität zu schützen und lebenswertere Orte für kulturelle Events und Freizeitaktivitäten zu schaffen. Integrierte Konzepte wie Waldgärten oder syntropische Agroforstsysteme bieten hier zahllose Möglichkeiten die flexibel an lokale Gegebenheiten angepasst werden können.

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