Lebensräume erhalten statt grüner Anstrich von Baugebieten
Baugebiete werden mit Ökopunkten grün gerechnet. Dies wird u.a. mit solitären Siedlungsbäumchen in meist zu kleinen Baumscheiben erreicht, die nicht an die Wirkung eines Baums auf einer Wiese heranreichen. Der Katalog kennt weitere Maßnahmen zur "Eingrünung" und Tricks zur Gewinnung von Ökopunkten.
Sinnvoller ist, die Notwendigkeit des Baugebiets in Frage zu stellen und wertvolle Ackerböden, Wiesen, Hecken, Bäume zu belassen. Als Lebensraum für Mensch und Natur, für regionale Ernährung, Biodiversität, Grundwasserneubildung, Klima. Der Flächenverbrauch in Baden-Württemberg muss auf 0 sinken, um den Ziel der Vereinten Nationen für 2030 mit einer bodendegradationsneutralen Welt gerecht zu werden.
Die Region betreibt wie viele Cluster in Baden-Württemberg eine falsche, dem Raumordnungsgesetz nicht entsprechende Raumplanung. Gewerbegebiete und Büros werden weiter ausgebaut, was Anziehungskraft und damit Druck auf den Wohnraumbedarf entfaltet. Gleichzeitig entstehen Leerstände im Norden, Osten und geschwächten Regionen der Bundesrepublik. Somit sind die Vorhaben Gottesauer Feld, Neureut Zenturm III und Oberer Säuterich einzustellen und dem Archiv/Papierkorb zu übergeben.
Flächen im Stadtgebiet dürfen nicht der Gewinnmaximierung überlassen werden, Leerstand muss in Wohnraum umgewandelt werden. Dann gibt es bezahlbaren Wohnraum statt verbrennen wertvoller Ressourcen im Außenbereich.
Comments
Auf keinen Fall!
Auf keinen Fall!
Es soll mehr gebaut werden,…
Es soll mehr gebaut werden, ohne Land zu versiegeln. Bleibt also in die Höhe zu bauen. Es soll aber auch billiger gebaut werden. Damit wird's dann eng.
Und in die Höhe darf auch…
Und in die Höhe darf auch nicht gebaut werden, sonst fügt sich das nicht gut ins Stadtbild ein.
Auch Nachverdichtungen wurden hier schon oft genug kritisiert.