(Über)Leben mit dem Klimawandel
Karlsruhe hat mit seiner Lage im Rheingraben vor allem im Sommer ein ganz besonderes Klima, oft heiß und drückend, besonders in der Innenstadt, und somit belastend für viele Menschen. Die Stadt muss in dieser Hinsicht auch in Zukunft belebbar bleiben, mit vielen Grünflächen, Kühlmöglichkeiren durch Wasser, Schatten durch Bäume. Wie wäre es mit dem Start eines Projekts zur Schwammstadt? Neue Bauprojekte sollten nur nach Prüfung strenger Standards zu Nachhaltigkeit, Klimafreundlichkeit und Gemeinwohl genehmigt werden. Bisher entstand der Eindruck, mehr und mehr Flächen werden versiegelt, Grün verschwindet und es wird möglichts schnell und billig gebaut. Mut zu kreativeren Bauprojekten fehlt bisher.
Wie wäre es mit einer Ausweitung der Fußgängerzone vom Marktplatz Richtung Süden auf die komplette Ettlingerstraße bis runter zur Poststraße? Autos sollten noch mehr aus der Innenstadt raus, um die Lebensqualität zu erhöhen, die Luft und das Klima im Zentrum zu verbessern, zentrale grüne Erholungszonen wie den Schloßpark und den Zoo stärker zu verbinden und Fußgänger und Radfahrern mehr Raum zu geben.
Karlsruhe ist an den Rändern der Innenstadt durch die verschiedenen Wälder, kleineren und größeren Parks und vielen Spielplätzen bereits von Grün umgeben, das muss unbedingt so bleiben und darf sich gerne noch ausbreiten. Nur so bleibt es erträglich, auch bei zukünftigen Extremtemperaturen in der Stadt!
Comments
Juhu, noch mehr Bürokratie,…
Juhu, noch mehr Bürokratie, davon haben wir ja noch nicht genug!