Fuß- und Radverkehr und ÖPNV stärken

Karlsruhe 2040

Fuß- und Radverkehr und ÖPNV stärken

Mobilität

Der Autoverkehr beansprucht zuviel Platz im öffentlichen Raum. Kontinuierlich soll daher dieser Anteil zugunsten des Fuß- und Radverkehrs und des ÖPNV verkleinert werden. Selbstverständlich muss dabei bevorzugt Raum für Fahrzeuge von Behinderten, Versorgungs- und Notdiensten berücksichtigt werden. Es sind Anreize zu schaffen, nicht mit dem Auto zu fahren: gute Fuß- und Radwege, attraktive Linien, Takte und Preise im ÖPNV. Genauso erforderlich ist ein Zurückdrängen der Bequemlichkeit des Autofahrens: Tempo 30, weniger direkte Verbindungsstraßen, weniger und teurere Parkplätze.
Weniger Autoverkehr erhöht die Lebensqualität für alle und senkt die Emissionen.

Comments

Submitted by Guest on Tue, 02/10/2026 - 17:36

Das wurde doch bereits umgesetzt. Noch mehr davon, und es entsteht ein Ungleichgewicht.

Die einfachste Definition ist diejenige, die jedem Verkehrsmittel -anteilig an der Nutzungshäufigkeit- gleich viel Platz einräumt.
Es wird nur rund jeder vierte Weg mit dem Auto zurückgelegt, das Auto hat aber ein „Bisschen“ mehr Platz als nur ein Viertel des Verkehrsraums.

Und wenn man auch noch den Effekt des jeweiligen Verkehrsmittels auf die Allgemeinheit mit einfließen lassen würde, müsste dem Auto sogar noch weniger Platz gegeben werden.

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