Zweite Rheinbrücke

Karlsruhe 2040

Zweite Rheinbrücke

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Die zweite Rheinbrücke und die Querspange mit Sinn und Verstand umsetzen und den Verkehr nicht einfach nach Neureut und in die Nordweststadt leiten. Ein Konzept zum Verkehrsfluss entwickeln und dann bauen und vorab mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch gehen.

Comments

Submitted by Guest on Mon, 02/09/2026 - 19:41

Mit Sinn und Verstand umsetzen bedeutet, die zweite Rheinbrücke nicht für Autos, sondern für die Stadtbahnen zu bauen.
Direkt neben eine sechsspurige Autobahn noch eine weitere vierspurige bauen zu wollen ist völliger Wahnsinn.

Wenn mehr Kapazität überm Rhein benötigt wird, sollte man die Bahnstrecke Wörth-Neustadt zweigleisig ausbauen und elektrifizieren, Wörth-Lauterbourg, Winden-Bad Bergzabern und Winden-Wissembourg elektrifizieren, die Bahnstrecke Wörth-Karlsruhe bis Mühlburg viergleisig ausbauen, und die Stadtbahnen dort ins Zentrum abbiegen lassen.

Mit Stadtbahnen alle 20 Minuten nach Germersheim, Landau, Bad Bergzabern, Wissembourg und Lauterbourg sowie nach Germersheim (-> Mannheim) und Neustadt noch zusätzliche Regionalexpresse sollte eine deutlich höhere Kapazität erreicht werden können als mit „Trust me bro, one more lane will fix traffic forever“.

Den entsprechenden ÖPNV-Ausbau habe ich bereits in diesem Vorschlag veröffentlicht: https://dialogzentrale.com/de/node/5544

Submitted by Guest on Wed, 02/11/2026 - 21:18

keine zweite Rheinbrücke. In der Pfalz die billigeren Mieten nutzen wollen, aber dann nach Karlsruhe einpendeln. Geht's noch?

Man kann es auch anders sehen: Wenn die Anbindung an die Pfalz verbessert wird, kann der Karlsruher Wohnungsmarkt entlastet werden.
Bedingung dafür ist aber natürlich, dass der Pendelverkehr nachhaltig und stadtverträglich gestaltet wird, daher braucht es einen ÖPNV-Ausbau, wie im ersten Kommentar dargestellt.

Submitted by Guest on Thu, 02/12/2026 - 23:25

Der Engpass ist nicht die Brücke mit 3x2 Spuren, sondern die nachfolgende Südtangente mit nur 2x2 Spuren. Der wird nicht besser, wenn man den Verkehr auf 5x2 Spuren über den Rhein schickt. Schaut man sich über einen längeren Zeitraum die Verkehrszahlen auf der Brücke an, wird man sehen, dass die Zahlen stagnieren, zum Glück, man stelle sich nur vor, was mehr Autos in der Stadt anrichten täten ... Wer den Engpass mit 2. Autobrücke und Querspange auflöst, wird zusammen mit dem B10-Ausbau in der Pfalz nur dafür sogen, dass der transeuropäische Ost-West-Transit diese neue Strecke entdeckt statt auf der A6 zu bleiben. Die Region rund um KA wird davon nicht profitieren, sondern verlieren. Aber leider ist die Planfeststellung rechtskräftig, die Stadt und der BUND haben vergeblich dagegen geklagt. Nur die Politik kann den Wahnsinn noch stoppen, leider sieht es aktuell nicht danach aus ...

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