Fokussierung und Priorisierung statt Gießkanne

Karlsruhe 2040

Fokussierung und Priorisierung statt Gießkanne

Bildung und Soziales
Stadt und Wohnen
Wirtschaft und Wissenschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte kürzen Sie zukünftig nicht mehr pauschal, sondern haben Sie Mut für die richtigen Entscheidungen. So müssen Bildung, Gesundheit und Infrastruktur ohne Kürzungen zukünftig durchkommen. Dagegen sind Bereiche, die auch privat finanziert werden können, z. B. Sportvereine wie der KSC mit dem geschenkten Stadion und keinen gesellschaftlichen Nutzen haben, von der Förderung auszuschließen und nur dann zu bedenken, wenn noch Geld übrig ist. Gleiches gilt auch für Schlosslichtspiele, das Fest, Staatstheater oder Umbenennung der Kunstgalerie. Solche „nice to have“ Projekte dürfen nicht dazu führen, dass für das Wesentliche Gelder fehlen. Damit sollten Gelder für Schulen, städtisches Klinikum Straßen und Absicherung Stromnetze usw. immer 100% der benötigten Mittel bekommen. NUR verbleibende Mittel sind dann für diese anderen Projekte zu verwenden.

Damit wird Karlsruhe eine Stadt mit Zukunft und nicht eine Stadt, die zwar viel vor, aber nichts dahinter hat.

Herzliche Grüße

Comments

Submitted by Guest on Sun, 02/08/2026 - 22:05

Wenn alles "nice to have" Weg ist, merkt man, dass etwas existentielles fehlt.

Das wäre alles aber gar kein Thema, wenn Kommunen Einnahmen zugeteilt würden, die ihrem Anteil an den Aufgaben entsprechen.

Wenn die Kommunen nicht unsinnige Ausgaben für Fußballstadien, Staatstheater, Neubau Turmbergbahn oder World Games machen würden, wären genug Gelder da. Nicht immer nach mehr Einnahmen schrieb, sondern auch mal bei den Ausgaben priorisieren. Was ist staatliche Pflichtaufgabe und was nicht. Kultur und Sportförderung können auch private Mäzene übernehmen, das muss nich vergesellschaftlicht werden.

Submitted by Guest on Mon, 02/09/2026 - 08:21

Und wer entscheidet, was notwendig und was "nice to have" ist? Das ist doch häufig höchst individuell bewertet. Kultur ist auch Bildung!

Pflichtaufgaben sind definierbar und können von der Gesellschaft beschlossen werden. Minderheiten, die für ihre Interessen hohe Staatsaufgabe ohne Mehrwert durchdrücken, Staatstheater, Fußballstadion, sollten nicht der Maßstab sein. Warum nicht die Bevölkerung fragen: Wollt Ihr eine neue Schule oder die World Games?

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