Stärkung der Klima-Resilienz in der Oststadt
Der Regenwasser-Eintrag in den Erdboden muss deutlich verbessert werden:
- durch Vermeidung bzw. Rückbau von unnötigen Versiegelungen;
- durch konsequenten Einsatz versickerungsfähiger Bodenbeläge (insbesondere bei Parkplätzen);
- durch geschickte Anwendung von "Schwammstadt"-Prinzipien.
Mehr partnerschaftliche Kooperationen zwischen Stadtwerken und Haus-/Wohnungsbesitzern bei der Anpassung der Heiz-Energieversorgung (z.B. Fernwärme) an die lokalen Gegebenheiten (mehr Kreativität bei der Integration vorhandener Heizungskomponenten in neue, energiesparende Heizungssysteme, z.B Kombination bereits vorhandener Solarthermie mit Fernwärme-Einspeisung).
Zur Notfallvorsorge: Ausweisung von warmen Räumlichkeiten im Winter und kühlen Aufenthaltsorten im Sommer für gefährdete Personengruppen im Stadtteil. Niederschwellige kommunikative Vernetzung von vorhandenen Hilfe-Einrichtungen.
Mehr Klima-Bildungsangebote für alle Altersgruppen, inbesondere in den Schulen. Klimafreundliches Verhalten (Konsum, Verkehr, Freizeit, etc.) sollte als Gewinn und nicht als Last empfunden werden.