Öffentliche Erholungsräume angebunden an Kulturräume

Karlsruhe 2040

Öffentliche Erholungsräume angebunden an Kulturräume

Bildung und Soziales
Kultur und Freizeit
Klima

Als Sozialarbeiterin und angehende Kulturvermittlerin wünsche ich mir öffentliche Erholungsräume für Jung und Alt, in denen gegessen/ getrunken werden darf, die im Sommer kühlen und im Winter wärmen, die ordentlich sind und gut riechen - idealerweise an Museen angegliedert oder Bildungsorte *wie z.B. die Stadtbibliothek. Oftmals gibt es diese Orte aber sie sind nicht so bekannt, man darf nichts Mitgebrachtes konsumieren (Lebensmittel) oder sie sind nicht im Stadtzentrum angegliedert (z.B. P8/ Café Noir). Manchmal gehe ich mit meinen Klienten ins ZKM - mir ist es wichtig, dass sie das Gefühl haben, ein Teil der Gesellschaft zu sein, und so kann ich niederschwellig Brücken installieren an Orten, die Kultur und Bildung vermitteln. Oft fehlen mir niederschwellige Zugänge für junge Menschen aus der Jugendhilfe zu unseren großen Kulturinstitutionen - sie haben ja doch oft das Gefühl nach Bourdieu gesprochen "nicht der entsprechenden Klasse" anzugehören und die aktuellen Preise in einzelnen Kultureinrichtungen (z.B. Staatstheater) sind unverhältnissmäßig hoch - gerade für junges Publikum, die das Theater doch perspektivisch für sich gewinnen möchte...
Insgesamt also der Wunsch nach mehr Dritten Räumen, die nicht "versteckt" im Schloss sind, sondern vermerkt und gesammelt auf einer Webseite z.B. der Stadt oder dem Kulturamt. Wir brauchen mehr niederschwellige Orte des Zusammenseins, um im Dialog zu bleiben und manchmal durch "stille" Partizipation den Horizont zu erweitern.

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