Vom Brennpunkt zum Dorfplatz: Neue Perspektiven für Brennpunkte

Karlsruhe 2040

Vom Brennpunkt zum Dorfplatz: Neue Perspektiven für Brennpunkte

Stadt und Wohnen

Belebte Räume statt Angsträume
​Umgestaltung: Parkplätze in breite Gehwege, Außengastronomie und Grünflächen umwandeln. Mehr Licht und „Dorfplatz-Atmosphäre“ locken Familien an und verdrängen anonyme Kriminalität.
​Dezentralisierung: Hilfsangebote stadtweit verteilen, um die extreme Ballung (Pull-Effekt) am Werderplatz zu lösen.
​2. Hilfe statt nur Verbote
​Duale Teams: Streifen aus Ordnungsdienst (KOD) und Sozialarbeitern. Regeln durchsetzen, aber gleichzeitig Auswege aus der Sucht anbieten.
​Betreute Rückzugsräume: Kleine, betreute Aufenthaltsflächen für die Szene schaffen, die etwas abseits der Hauptlaufwege liegen, um Konflikte mit Passanten zu minimieren.
​3. Bürger-Dialog
​Quartiers-Management: Ein fester runder Tisch für Anwohner, Händler und Sozialarbeiter, um Probleme sofort zu klären, bevor sie eskalieren.
​Sauberkeits-Offensive: Erhöhte Reinigungsintervalle und einfache Melde-Apps für Müll oder Vandalismus.
​Kernbotschaft: Sicherheit durch Präsenz und Ordnung, aber gleichzeitig soziale Integration durch gezielte Hilfe und bessere Platzgestaltung.

Comments

Submitted by Guest on Sun, 02/08/2026 - 09:46

Wichtig ist eine Versachlichung der Debatte. Der Werderplatz ist laut Polizeistatistik völlig unauffällig. Die Erregung rund um den Platz wird vielfach von Gewerbetreibenden gepusht, die aber auch andere Herausforderungen als nur die Drogenszene haben. Diese ist häufig nur ein Ventil. Ich wohne seit 18 Jahren direkt am Werderplatz und fühle mich dort sehr wohl und sicher. Wichtig wäre mir eine verbale Abrüstung bestimmter Player am Platz wie BGS und Gewerbetreibende.

Submitted by Guest on Fri, 02/13/2026 - 16:11

Angsträume müssen abgebaut werden. Aber auch auf belebten öffentlichen Plätzen in Karlsruhe, wie dem Marktplatz und dem Schlossvorplatz sowie dem Europaplatz und dessen Umfeld muss man mit Anmache und Bedrohungen leben. Gruppen gehen offen illegalen Geschäften nach und verüben Straftaten, ohne, dass die Polizei eingreift. Auch ein Streetwork durch Sozialarbeiter*innen findet nicht statt. Hier hat der Beitrag recht. neben Repression muss auch Hilfe angeboten werden. Die Stadt der Zukunft muss beides bieten. Ziel muss sein, dass auch Frauen und Kinder wieder ohne Angst sich in der Innenstadt aufhalten können.
Aktionen der Polizei sind zu wenig und die Stadt tut bisher auch zu wenig um zu helfen.

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