Südweststadt vom Durchgangsverkehr befreien

Karlsruhe 2040

Südweststadt vom Durchgangsverkehr befreien

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Die größte städtebauliche Sünde in der Südweststadt ist die Brauerstraße: Eine vierspurige Hauptstraße mit dazugehöriger Nebenstraße für die Anwohner sowie noch vielen Parkplätzen, immerhin gibt es in der Mitte auch noch eine Straßenbahnstrecke.
Die Gesamtbreite dieser Straße von der einen bis zu anderen Häuserfront beträgt rund 50 Meter.
Die Brauerstraße ist laut der Lärmkarte Karlsruhes (https://geoportal.karlsruhe.de/fachplaene/?page=LK-Stra%C3%9Fenverkehr-…) eine der lautesten innerörtlichen Straßen der gesamten Stadt mit Lärmbelastungen von teilweise über 75 Dezibel.

Aber nicht nur die Brauerstraße, auch die Ebertstraße und die Karlstraße sind vom Autoverkehr stark betroffen.

Durch den starken Autoverkehr im Bereich des Albtalbahnhofs haben die Straßenbahnen dort keine strikte Bevorrechtigung an der Ampel, was dazu führt, dass teilweise mehrere hundert Leute in einer Straßenbahn warten müssen, nur damit 20 Leute in Autos fahren können.

Aus diesem Grund sollte die Südweststadt stark verkehrsberuhigt werden:
Alle Straßen sollten im Norden unmittelbar vor der Kriegsstraße für Autos gekappt werden, im Osten soll das Beiertheimer Wäldchen die Grenze darstellen.
Der gesamte Autoverkehr, der die Südweststadt erreichen/verlassen möchte, muss somit über das Bulacher Kreuz fahren.
Da die überdimensionierten Hauptstraßen nicht mehr gebraucht werden, können diese auf eine Fahrspur zurückgebaut werden, sodass ein großer Kreisverkehr entsteht:
(weiter siehe Kommentar)

Comments

Submitted by Guest on Sat, 02/07/2026 - 14:08

Der „Kreisverkehr“ besteht aus der Brauerstraße, Jollystraße, Karlstraße und Ebertstraße.
Das gesamte Gebiet in diesem „Kreisverkehr“ soll als Superblock gestaltet werden, sodass dort kein Durchgangsverkehr mehr möglich ist.

Der gewonnene Platz auf den Hauptstraßen soll entsiegelt und begrünt werden, insbesondere die Brauerstraße kann aufgrund der enormen Breite schon einen beträchtlichen kleinen Wald darstellen.

Submitted by Guest on Sat, 02/07/2026 - 14:15

Weitere Anmerkung:
Der mittlere Teil der Beiertheimer Allee kann auch komplett stillgelegt werden, da diese nur dem Durchgangsverkehr dient und dieser nicht mehr möglich sein wird.
Der Teil zwischen der Beiertheimer Allee und dem Zoo soll dann mit dem Auto ausschließlich über die Schwarzwaldstraße erreichbar sein, am Albtalbahnhof wird die Ebertstraße gekappt und weiter nördlich die Bahnhofstraße.
Dadurch wird an der großen Kreuzung am Albtalbahnhof die Ampel unnötig, es braucht einfach nur entsprechende Schilder, dass die Straßenbahnen Vorrang haben.

Wo im Rest der Südweststadt noch Ampeln notwendig sind, muss genauer evaluiert werden, es ist schwer abzuschätzen, wie viel Autoverkehr dann in der Südweststadt noch verbleiben wird.

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