Öffentlicher Nahverkehr / Klima

Karlsruhe 2040

Öffentlicher Nahverkehr / Klima

Hier ist vor allen die Einführing niederschwelliger und preiswerter Angebote für den Umstieg in eine kostenreduzierten Nahverkerht in KA nötig, um die menschen vo,m Umstieg von Auto auf die "Öffis" zu bewegen.
Es gibt viele Vorbilder in anderen europäischen Ländern. Und niemand kann mir erzählen, dass ein Stadt, wie z.b. Barcelona oder andere span. Städte im Geld schwimmt und sich damit diese Unterstüzung leisten kann.
Möglich wäre auch zunächst mit einem lbevorzugten Angebot für Schüler:innen und ältere Menschen zu beginnen.

Comments

Submitted by Guest on Wed, 02/04/2026 - 11:31

Ist das Deutschlandticket noch nicht günstig genug?

Die Verkehrswissenschaftler sagen schon seit Jahren, dass der Preis nur eine sehr kleine Stellschraube an der Attraktivität des ÖPNV ist, es gibt deutlich wichtigere.

In Luxemburg ist der ÖPNV im gesamten Land kostenlos, die Fahrgastzahlen sind dadurch zwar sehr stark angestiegen, ABER nur ein kleiner Teil der neuen Fahrgäste ist vom Auto auf den ÖPNV umgestiegen.

Auch heute -mit dem kostenlosen ÖPNV- ist Luxemburg immer noch sehr staugeplagt.

Deutlich wirkungsvoller als günstigere oder kostenlose Tickets ist, das Auto deutlich unattraktiver zu machen, beispielsweise durch verlängerte Fahrtzeiten, zusätzliche Umwege oder auch höheren Kosten (z.B. City-Maut oder höhere Parkgebühren).

Bitte bedenken Sie, dass in Karlsruhe lediglich ein Viertel der Wege mit dem Auto zurückgelegt wird.
Für dieses eine Viertel mag es eine Verschlechterung sein, für die restlichen drei Viertel hingegen eine Verbesserung.

In der Verkehrswissenschaft ist es eindeutig, dass nur Pull-Maßnahmen (ÖPNV attraktiver machen) irgendwann an ihre Grenzen stoßen, es braucht auch Push-Maßnahmen (Auto unattraktiver machen). Denn es gibt viele Leute, die jahrelang alles mit dem Auto gemacht haben und kein Interesse haben, an ihren normalen Verhaltensmustern etwas zu ändern. Wenn man den ÖPNV attraktiver macht, interessiert es diese Leute überhaupt nicht.

Idealerweise braucht es beides (Push- und Pull-Maßnahmen) gleichzeitig.

Klingt etwas nach "wir müssen Autofahrer umerziehen", und zwar mit voller Absicht sollen Dinge verschlechtert werden. Moralischer Narzissmus könnte eine Gegenbewegung auslösen, denn erwachsene Menschen sind keiner Kinder. Davor habe ich Angst.

Legen Sie doch mal bitte Ihre Windschutzscheibenperspektive ab und nehmen mal die Perspektive von Menschen außerhalb eines Autos an, denn auch diese Leute existieren und sie machen sogar die Mehrheit der Bürger aus.

Es geht nicht darum, Autofahrer umerziehen zu wollen, sondern die Bevölkerung vor den Autos zu schützen.
Aus genau diesem Grund hat man beispielsweise auch Rauchverbote im ÖPNV, öffentlichen Gebäuden, Restaurants uvm. eingeführt.
Finden Sie auch, dass das Rauchverbot mit der Absicht eingeführt, die Raucher so gut es geht zu gängeln?
Und finden Sie das Rauchverbot gut, oder ist es bloß ein übertriebener Grundrechtseingriff und Gängelung von freien Bürgern?

Ein Grundprinzip des Rechtsstaates ist, dass die Freiheit des Einzelnen dort aufhört, wo die Freiheit der anderen beeinträchtigt wird.

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