Bildung Mobilität Wohnen
Freie Kitaplätze sind notwendig, um allen Kindern eine Zukunft in unserer Stadt zu ermöglichen (Sprachkompetenz, soziale Kompetenz), damit Frauen arbeiten können (Geschlechtergleichberechtigung, Verhinderung der Armutsfalle), damit es nicht am Geld scheitert, ob junge Familien Kinder bekommen. Wir müssen Kinder als unsere zukünftigen Träger unserer Gesellschaft anerkennen und nicht als störende Kostenfaktoren.
Beim Natur- und Umweltschutz/Mobilität ist der Ausbau der Fahrradwege unabdingbar, damit sich mehr Bürgerinnen und Bürger mit dem Fahrrad auf die Strasse trauen. Auch die Lärmbelastung durch den Autoverkehr kann somit reduziert und die Gesundheit der Bevölkerung gefördert werden.
Stellplätze für Privatautos in der Stadt müssen so teuer werden, dass es sich für die Bewohnerinnen und Bewohner eher lohnt ein Charing Angebot anzunehmen, oder den ÖPNV zu benutzen. Das schließt eine Reduzierung des ÖPNVs natürlich aus, im Gegenteil! Auch in den umliegenden Stadtteilen sollten die öffentliche Stellplätze stark eingeschränkt werden, damit die Menschen auch die Stellplätze von den Häusern nutzen und nicht das Zweit- oder Drittauto auf der Strasse abstellen und somit den öffentliche Raum immer mehr zustellen. Auch sollte es verboten werden Wohnmobile auf der Strasse abzustellen. Oft behindern sie stark die Sicht, was vor allem für Fahradfahrende oder laufende Kinder zum Problem wird.
Comments
„Stellplätze für Privatautos…
„Stellplätze für Privatautos in der Stadt müssen so teuer werden, dass es sich für die Bewohnerinnen und Bewohner eher lohnt ein Charing Angebot anzunehmen, oder den ÖPNV zu benutzen.“
Vor allem müssen die öffentlichen Parkplätze so teuer werden, dass es günstiger ist, sich einen privaten Parkplatz anzumieten (z.B. in einem Parkhaus) als auf der Straße zu parken.
Und alle, die auch außerhalb…
Und alle, die auch außerhalb von Karlsruhe Verpflichtungen haben, die werden ignoriert?
Es gibt neben dem Auto auch…
Es gibt neben dem Auto auch andere Verkehrsmittel.
Und wer dennoch unbedingt ein Auto haben will, muss dann halt eben einen Privatparkplatz für sein Auto anmieten.
Ich kann gut verstehen, dass…
Ich kann gut verstehen, dass eine autofreie Innenstadt attraktiver ist. Eine reine Fußgängerzone im innerstes Core mit viel Grün und Begegnungsflächen wäre absolut erstrebenswert. Und natürlich muss dann Parkfläche am Straßenrand weichen- Parkhäuser sind vorhanden. In die Innenstadt kommt man in der Regel auch aus allen Richtungen und es ist dort alles was man täglich braucht auch für Anwohner bequem erreichbar.
Was ich nicht nachvollziehen kann ist, warum alles was für die Kern Innenstadt erstrebenswert ist, mit blaupause auf die Randbezirke übertragen werden sollte? Die Infrastruktur und die Bedürfnisse sind komplett unterschiedlich (s. Z.B. auch quantitative Erhebung der Stadt unter den Anwohnern zum Sanierungsgebiet grötzingen). Für grötzingen gesprochen - das ist ein reiner Anwohner Stadtteil - warum will man hier copy Paste die Wünsche der Innenstadtbewohner entgegen der Wünsche der Grötzinger Bewohner durchsetzen? Keiner von ihnen lebt hier oder hält sich hier auf. Dieses dogmatische durchsetzen führt nur zu reaktanz und Unverständnis - warum nicht die Stadtteile mitentscheiden lassen und die Unterschiedlichkeit zulassen?