Abschaffung kostenlosen Parkens

Karlsruhe 2040

Abschaffung kostenlosen Parkens

Abschaffung des kostenlosen Parkens im Stadtgebiet, Einführung hoher Parkgebühren sowie schrittweise Umsetzung einer autofreien Innenstadt. Parallel dazu Ausbau und Attraktivierung von Park-&-Ride-Systemen.

Comments

Submitted by Wiederholungen gefallen nicht immer on Sun, 02/01/2026 - 10:07

Sie haben in der Sache einen Punkt, aber haben Sie die vorigen Beiträge nicht gelesen oder glauben Sie, es erhöht die Chance auf Umsetzung, wenn Sie es täglich Posten?

Vor 60 Jahren hatte Houten rund 6.000 Einwohner, mittlerweile sind es über 50.000.
Die ganzen Neubaugebiete, die zu diesem rasanten Bevölkerungswachstum geführt haben, wurden von Anfang an aufs Fahrrad ausgerichtet.

Daher hätte ich jetzt mal die konkrete Frage, welche Aktivitäten sich aus Houten jetzt nach Utrecht verlagert hat, weil die ganzen Neubaugebiete aufs Fahrrad als primäres Transportmittel ausgerichtet wurden.

Natürlich hat sich die Bevölkerungszahl nicht deshalb fast verzehnfacht, weil alles fahrradfreundlich geplant wurde, sondern weil der Ort ein Vorort von Utrecht war.
Aber dennoch zeigt sich, dass das Fahrrad in einer Stadt prima das primäre Verkehrsmittel sein kann, wenn die Verkehrsplanung darauf konzipiert wird.
Und es zeigt sich auch, dass eine Stadt nicht untergeht, wenn man mit dem Auto große Umwege fahren muss, um an sein Ziel zu gelangen. Wer dort auf sein Auto angewiesen ist, hat keine Probleme. Wer jedoch nicht auf ein Auto angewiesen ist, weiß, dass man mit dem Fahrrad fast überall schneller als mit dem Auto ist.

Die Bürger wissen schon beides zu schätzen. Das mit dem Fahrrad ist keine Neuheit und wird von sehr vielen Menschen in Karlsruhe bereits seit Jahren genutzt. Sie wollen, dass Karlsruhe zu Houten wird? Dann brauchen wir ein Utrecht nebenan, sonst verkommt das Dorf leider.

Submitted by Guest on Sun, 02/01/2026 - 11:57

Sie sind also auf der Empfängerseite dieser Parkgebühren, oder wieso dieser Wunsch?

Es werden nur diejenigen zusätzlich belastet, die ein eigenes Auto haben und dies auch im öffentlichen Bereich abstellen.
Wer gar kein Auto hat, oder wer einen Stellplatz auf Privatgrund besitzt oder angemietet hat, der wird dadurch nicht zusätzlich belastet.

Submitted by Guest on Wed, 02/04/2026 - 17:42

Bitte vorsichtig sein mit solchen Forderungen. Vergrämte Bürger könnten vermehrt Oppositionen wählen, die einen Vorteil zur eigenen Stärkung daraus ziehen. Das kann keiner wollen. Also bitte, nicht an den Bedürfnissen der Bürger per Diktat vorbeigehen.

Ja, das ist Demokratie, und?
Es ist völlig unmöglich, es jedem recht zu machen.
Jede Entscheidung finden manche gut, andere nicht.

Wie erklären Sie es sich denn, dass Anne Hidalgo in Paris es geschafft hat, 2020 wiedergewählt zu werden, wenn doch alles, was dem Auto auch nur einen Zentimeter Platz wegnimmt, sofort alle Bürger zur Opposition treiben würde?

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