Einnahmen generieren, Umwelt entlasten

Karlsruhe 2040

Einnahmen generieren, Umwelt entlasten

Umwelt
Stadt und Wohnen
Klima

In den letzten Wochen und Monaten ging es sehr viel um Sparen. Leider habe ich nichts von Maßnahmen gehört, die Steuern eintreiben statt bei der Kultur zu sparen. Deshalb schlage ich vor:

1. Bußgelder zu erheben, die eh schon geregelt sind, aber nicht geahndet werden wie z.B. das Wegwerfen von Zigarettenstummeln. An jeder Haltestelle und in der Innenstadt könnte man damit in kurzer Zeit die Personalkosten dafür um ein Vielfaches wieder einnehmen – und unsere Stadt würde dadurch sauberer.

2. Eine Einweg-Verpackungssteuer nach dem Vorbild der Stadt Tübingen.
Ein riesiger Erfolg für Tübingen, der sich leicht kopieren lässt. ("Im Jahr 2022 hat die Verwaltung 189 Steuerbescheide mit einem Volumen von 1,01 Millionen Euro verschickt." Quelle: https://kommunal.de)

3. Kostenfreie Parkplätze minimieren
Ich wohne in der Weststadt, Kreuzung Uhlandstr.-Sophienstr., dort kann man überall kostenfrei parken? Warum ist es selbstverständlich, dass man seinen privaten PKW kostenfrei auf städtischen Flächen abstellen darf und alle Bürger die Reinigung, Wartung und Instandhaltung bezahlen? Solange es billiger ist, ein Auto statt eines/r Deutschlandtickets/KVV-Tageskarte zu haben, wird das nichts mit der Klimaneutralität.

Comments

Submitted by Guest on Fri, 01/30/2026 - 15:35

Und Sie denken, das schlägt sich dann nicht in den Wahlergebnissen nieder? Meinen Sie wirklich, dass man damit zufriedene Bürger erzeugt?

Wir leben nicht, um gewählt zu werden, sondern um das richtige zu tun. Wie sich das auf die Wahlergebnisse auswirkt, ist völlig unklar, denn Kosten bringt es nur den Autofahrern, die dort parken, ganz klare Vorteile aber allen Bürgern von Karlsruhe, darunter zum Teil auch diese Autofahrer. Auswärtige Autofahrer haben ntürlich keinen Vorteil davon, aber die wählen hier auch nicht.

Diese Gängelung muss aufhören, sonst schlägt das irgendwann gewaltig in das Gegenteil. Weltweit gut zu beobachten. Das muss doch nicht sein. Lieber nervenschonend Rücksicht auf alle nehmen.

Submitted by Guest on Fri, 01/30/2026 - 17:26

Eine weitere Möglichkeit: Die Einführung einer ÖPNV-Abgabe.
Es sind in Baden-Württemberg zwei Modelle zulässig:
Jeder Bürger muss eine solche ÖPNV-Abgabe zahlen (Betrag lässt sich auf ein ÖPNV-Abo anrechnen), oder jeder KFZ-Halter muss eine solche Abgabe zahlen.

Da es in Karlsruhe viele Leute gibt, die weder Auto noch ÖPNV nutzen, halte ich hier eine Ausgestaltung in Form einer KFZ-Halterabgabe für zielführender.

Submitted by Guest on Fri, 01/30/2026 - 17:29

Ein interessanter Beitrag.
Im wesentlichen stehen wir vor einer entscheidenden Frage und haben dabei 2 mögliche Wege:

1. Steuern/Gebühren/Abgaben erhöhen, um weiterhin eine lebenswerte Stadt finanzieren zu können oder
2. Die Stadt immer weiter kaputtsparen

Meiner Meinung nach sollte ein Volksentscheid über diese Fragestellung durchgeführt werden, damit sich die Bürger über den Ernst der Lage klar werden und auch um Populisten den Wind aus den Segeln zu nehmen, die immer nur fordern, dass nicht gespart werden darf, andererseits auch nichts teurer werden darf.

Submitted by Guest on Sat, 01/31/2026 - 08:39

Ein Bußgeldkatalog ohne tatsächliche Erhebung der Bußgelder ist so gut wie kein Bußgeldkatalog ;-) Daher wäre es nur richtig endlich auf Fehlverhalten hinzuweisen und die Bußgelder zu erheben. Oder sollen immer die Ehrenamtlichen bei den "Dreck-Weg-Wochen" ihren Mitbürgern hinterherräumen?

Submitted by Guest on Sun, 02/01/2026 - 10:57

Unsinn, nur weil man an Ihrer Ecke kostenlos parken kann heist das nicht das man einen Parkplatz findet . Und zahlen Sie einen Beitrag um einen Radweg zu nutzen ?

Und wäre es dann nicht sinnvoller, die Nachfrage nach Parkplätzen durch eine Bewirtschaftung so zu steuern, dass man immer noch ein paar freie Parkplätze findet?

Jeder geradelte Kilometer generiert einen volkswirtschaftlichen Nutzen, also ja, indirekt zahlt man etwas dafür.
Für die Straßen innerhalb Karlsruhes zahlen Autofahrer hingegen gar nichts, jeder mit dem Auto gefahrene Kilometer kostet die Allgemeinheit jedoch etwas.

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