Fahrradinfrastruktur stäken

Karlsruhe 2040

Fahrradinfrastruktur stäken

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Für die Stadt ist für die allermeisten mittleren und längeren Wege das Fahrrad die beste Alternative.
- Fahrradinfrastruktur kostet nur ein Bruchteil von, was es für Autos kostet. Weniger Platz, weniger Verschleiß, meist keine aufwändigen Signalanlagen nötig.
- Weniger Lärm und Verschmutzung
- Erhöht automatisch die Gesundheit und Fitness der Fahrer
Deshalb:
Modalfilter ausbauen, Fahrradstraßen ausbauen, keine aufwändigen Parkplätze mehr bauen, Fahrradständer vor jedem Geschäft. Dann wird wenigstens auch das Geschäft sichtbar.
Und wichtig: Macht den Verkehr sicher für Kinder. Baut die freilaufenden Rechtsabbieger zurück. Unterbindet das Zuparken der Straßenecken. Schaft Sichtachsen, damit Kinder sehen und gesehen werden. Tempo 30 als Regel in der Stadt und nur gezielte Ausnahmen.

Comments

Aber jeder Dritte.
Um genau zu sein: 31,3 % der Wege werden mit dem Rad zurückgelegt, weitere 31,5 % zu Fuß, lediglich ein Viertel der Wege (26,6 %) wird überhaupt mit dem Auto zurückgelegt.
Das Fahrrad ist schon jetzt wichtiger als das Auto, die Gestaltung der Straßen bevorzugt rein ideologisch und entgegen aller Vernunft dennoch das Auto.

Submitted by Guest on Wed, 02/11/2026 - 21:58

Fahrradstraßen mit Autoverkehr funktionieren nicht, da zu viele Autofahrer keine Rücksicht nehmen und ihren Überholzwang ausleben, auch in dafür zu vollen Straßen. Die weichen Regelungen der Fahrradstraße unterscheiden sich bei Freigabe nicht wesentlich von normalen Straßen - ein Überholverbot gibt es nicht, es wäre aber gerade sinnvoll, hier die tatsächliche Fahrradgeschwindigkeit zum geltenden Maß zu machen.
Echte Fahrradstraßen wären eine Lösung (ohne Kraftfahrzeuge), zusätzlich eine Erweiterung auf Zonen.
Kraftf.-verkehr nur in Ausnahmen mit klar gekennzeichneten (z.B. ausschließich Anlieger, Zeichen 1020-30) und baulich eingeschränkt (Modalfilter, Durchfahrtverhinderung mit Pollern) zulassen könnte helfen, den teilweise massiven Durchgangsverkehr auf vielen Strecken zu verhindern.

Ja, Kiezblock-Konzepte wären der richtige Weg, Modalfilter wie an der Lessingstr. der erste Schritt dahin, dann klappt es auch mit der Koexistenz. Interessant war, dass die Auswertung zum Verkehrsversuch dort bei den objektiven Kriterien der befragten Mehrheit viel besser ausfiel als die subjektiven Eindücke einiger.

Submitted by Guest on Sun, 02/15/2026 - 17:51

Die erwähnten Sichtachsen sind nicht nur für Kinder gut. Würden insbesondere nachts nicht so viele Autos im Kreuzungsbereich parkieren, wären viele Radfahrer besser sichtbar und könnten besser in die Kreuzung einsehen. Leider prüft das Ordnungsamt sowas nach 18 Uhr eher selten, weshalb es allabendlich zu zugeparkten Kreuzungen kommt. Schade, denn da könnte viel für die Sicherheit und die Stadtkasse getan werden.

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