Infrastruktur nur noch gezielt erweitern

Karlsruhe 2040

Infrastruktur nur noch gezielt erweitern

Stadt und Wohnen

In den letzten 30 Jahren ist in Karlsruhe immer mehr Infrastruktur hinzugekommen. Sowohl Verkehrsinfrastruktur als auch öffentliche Gebäude. Dazu zählt die Messe (die alten Hallen existieren noch), U-Strab, Kriegsstrassentunnel und einige weitere. Vieles davon wurde mit Zuschüssen gebaut. Unterhalt und Wartung muss aber die Stadt tragen. Allein 30 oder mehr Mio. € bei der U-strab. Irgendwann muss auch alles aufwändig saniert werden (bspw. Edeltrudtunnel). Ob es dann auch in Zukunft dafür Zuschüsse gibt, kann niemand heute sagen.
Deshalb: Möglichst wenig neu bauen, sondern das Bestehende erhalten, sanieren oder umnutzen. Dazu zählt bspw. auch die Brücke in Hagsfeld. Bitte entwickeln Sie für die Stadt ein Vision, die auch mit weniger Geld auskommt bei gleichzeitig älter werdender Bevölkerung. Fokus muss dabei sein:
Mehr Fahrrad, Fußverkehr und ÖPNV und dass oberirdisch. Weniger aufwändige Straßenprojekte mit teuren Parkbuchten. Keine Neubauten für Autobrücken. Vielleicht braucht man die Brücke über die Fritz-Erler-Strasse (Nutzung für Brückengebäude eh unklar) gar nicht aufwändig saunieren sondern zurückbauen und alles wieder kostengünstig auf einer Ebene abwickeln.

Comments

Submitted by Guest on Wed, 01/28/2026 - 19:46

Dass nichts mehr in Straßenneubauten investiert werden sollte, sehe ich auch so.
Dass aber generell weniger investiert werden sollte, dem möchte ich widersprechen. Der Unterschied zwischen Investitions- und Konsumausgaben besteht darin, dass Investitionen ihre Kosten in Zukunft wieder reinholen.
Natürlich muss man die entsprechenden Bauwerke auch instand halten, jedoch generieren die auch einen monetären Nutzen für die Stadt.

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