Stadt für Fuß- und Radverkehr optimieren, Kinder besser vorbereiten
Karlsruhe tut viel für Fuß- und Radverkehr, sollte dabei aber nicht nachlassen. Insbesondere für den Fußverkehr fehlen noch die greifbaren/ sichtbaren Verbesserungen. Z.B. konsequent gegen Parken in zweiter Reihe oder in Kreuzungsbereichen (z.B. in der Süd- und Südweststadt) vorgehen, Gehwege sollten breit genug sein, dass sich dort zwei Kinderwägen oder Rollatoren begegnen können. Es braucht in jeder Straße gute Fahrradabstellanlagen, damit die nicht auf den Gehweg rumstehen. Unberechtigtes Fahrradfahren auf dem Gehweg sollte aktiv entgegengewirkt werden, durch gute Radinfrastruktur, aber auch Kontrolle. Ampelschaltungen sollten für zu-Fuß-Gehende optimiert werden, gerade an Knotenpunkten, zum Beispiel im Bereich Ettlinger Tor oder am Rüppurrer Tor.
Grundschulen sollten regelmäßig mit den Kindern Praxistrainings durchführen (Wie bewege ich mich selbstständig und sicher im öffentlichen Raum, was heißt eigentlich auf einander Rücksicht nehmen).
Comments
Parken in zweiter Reihe ist…
Parken in zweiter Reihe ist eine Notlösung, weil nicht genug Parkplätze vorhanden sind. Das wäre leicht zu lösen.
Genau: Leicht zu lösen,…
Genau: Leicht zu lösen, indem das Ordnungsamt konsequent und zügig Knöllchen verteilt.
so siehts aus
so siehts aus
Das Verkehrstraining für…
Das Verkehrstraining für Kinder sehe ich ein Bisschen zwiegespalten:
Die Idee dafür kommt aus den USA, anfangs wurden diese von der Autolobby finanziert.
Das offizielle Ziel war natürlich, den Kindern beizubringen, sich sicher im Verkehr zu verhalten, das inoffizielle Ziel hingegen war, den Kindern beizubringen, dass sich alle anderen Verkehrsteilnehmer dem Auto unterzuordnen haben.
Der Punkt „was heißt eigentlich auf einander Rücksicht nehmen“ wird von zahlreichen Autofahrern so ausgelegt, dass doch bitte alle anderen auf die Autofahrer Rücksicht nehmen sollen, dies sollte man nicht bereits Grundschulkindern eintrichtern.
Wichtig ist daher, den Kindern auch beizubringen, wann sie im Recht sind und wann andere sie vorlassen müssen.