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Einsatzfahrzeuge beschleunigen

Karlsruhe 2040

Einsatzfahrzeuge beschleunigen

Stadt und Wohnen
Mobilität

Ein häufiges Problem in Karlsruhe (aber auch vielen anderen Städten) ist, dass die Einsatzfahrzeuge trotz Blaulicht und Martinshorn oft im Verkehr stecken bleiben, da die Straße vor ihnen durch Autos blockiert ist.
Irgendwie gelingt es den Autofahrern immer, so zu rangieren, dass die Einsatzfahrzeuge vorbeipassen, jedoch gehen da regelmäßig wertvolle Sekunden verloren, die über Leben und Tod entscheiden können.

Die Niederlande haben eine sehr sinnvolle Lösung entwickelt um dieses Problem zu beheben:
Die Radwege werden dort so breit gebaut, dass diese auch von den Einsatzfahrzeugen befahren werden können. Da Radfahrer deutlich einfacher Platz machen können als Autofahrer, sparen die Einsatzfahrzeuge in den Niederlanden so die entscheidenden Sekunden.

Auch wenn ich niemandem wünsche, mal den Notruf wählen zu müssen, so wünsche ich mir dennoch, dass die Rettung so schnell wie möglich ankommt und nicht im Stau stecken bleibt.

Comments

Submitted by Guest on Tue, 01/27/2026 - 17:16

Die Maßnahmen, die Autofahrer vergraulen sollen, verstärken diesen Effekt. z.B. Verschwenkungen und Verschmälerungen und Spurabbau und Absperrungen. Nicht schön, das zu sehen.

Und genau deshalb muss allen anderen separater Verkehrsmitteln, die -im Gegensatz zum Auto- für die Stadt von Bedeutung sind, separater Platz eingeräumt werden.

Und das Auto ist keinesfalls hier das Opfer, so wie Sie es darstellen, sondern der Täter: Der Autoverkehr ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen und hat dadurch Probleme geschaffen, die es ohne Autos gar nicht gäbe.

Und da man mittlerweile schlau genug ist und einsieht, dass es so nicht weitergehen kann, wird eben allem, was wichtiger als das Auto ist, exklusiver Platz eingeräumt.

Egal wie breit man Straßen baut, langfristig werden diese immer verstopft sein. Wenn man weniger Stau haben will, ist mehr Platz für Autos der falsche Weg. Stau beseitigt man nur dadurch, indem man dafür sorgt, dass es weniger Autos gibt.

Autos machen nur einen kleinen Teil der Mobilität aus (nur 26,6 % der Wege in Karlsruhe werden mit dem Auto zurückgelegt), nehmen aber einen Großteil der Fläche ein.

Und was braucht es, um Mobilität zu ermöglichen? Richtig: Fläche.
Damit ein paar wenige Mobilität bequem genießen können, wird diese für die große Mehrheit erschwert.

Sinnvoll wäre es genau anders herum: Die Mobilität für eine kleine Minderheit zu erschweren, dadurch aber für die große Mehrheit erleichtern.

Aber was sagen Sie denn eigentlich zum eigentlichen Thema dieses Vorschlags: Die Reduzierung der Fahrtzeit für Einsatzfahrzeuge?

Submitted by Guest on Tue, 01/27/2026 - 21:19

Breite Radwege bauen, damit die Rettungszeiten reduziert werden können?

Auf den ersten Blick ein merkwürdiger Gedanke, nach einem genaueren Blick hingegen eine gute Idee.
Hoffentlich wird dies umgesetzt.

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