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Fortwährende Dialogführung und diversifizierte Integration der Allgemeinheit in Entscheidungsprozesse

Karlsruhe 2040

Fortwährende Dialogführung und diversifizierte Integration der Allgemeinheit in Entscheidungsprozesse

Stadt und Wohnen

Meiner Ansicht nach ist die Suche nach einem Dialog mit den Bürgern ein guter Weg, allerdings scheint mir (wie andere hier ebenfalls angemerkt haben) der Blick Richtung 2040 mehr wie Kaffeesatzleserei. Die Integration "mitmachbereiter" Bürger in die Stadtentwicklung sollte ein fortwährender Prozess sein, keine einmalige Abstimmung von zwei Wochen für – prospektiv gesehen – die nächsten 15 Jahre. Eine einladende Plattform könnte Bürger über den gesamten Prozess am Prozess der Entwicklung eines zukünftigen Stadtbildes transparent teilhaben lassen. So könnten niederschwellige Informationen zum Mitmachen anregen, aktuelle Fortschritte in einzelnen Projektpaketen dokumentieren und am Beschlussprozess teilhaben lassen (bspw. indem über bestimmte Vorabfassungen, Outlines etc. abgestimmt werden kann). In diesem Sinne sehe ich das Projekt 2040 als gute Aktion einen Stein ins Rollen zu bringen. Fehlt allerdings die fortwährende Integration der Bürger in die Stadtentwicklung wird diese für die beteiligten Stakeholder zur Sisyphos-Arbeit, immerhin dreht sich die Erde nach dem Ende der Abstimmung weiter und wartet nicht erst auf erste Beschlüsse in den nächsten Jahren.

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