Gleichberechtigung für Verkehrsteilnehmer

Karlsruhe 2040

Gleichberechtigung für Verkehrsteilnehmer

Mobilität

Der Autofahrer ist der "stärkste" Verkehrsteilnehmer, weil bei Unfällen die meisten Verletzungen bei Radfahrern und Fußgängern erfolgen. Daher müssen Fußgänger und Radfahrer vorsichtiger agieren, um Unfälle zu vermeiden.
Was können wir tun, um dem Stärkeren (Autofahrer) mehr Rücksicht auf die Schwächeren (Fußgänger, Radfahrer) beizubringen?
Paris macht es vor: Tempo 30 in der ganzen Stadt, mit Kontrollen. Das führte zu weniger Staus, weniger Unfällen, weniger Verletzungen.
Ein rücksichtsvolleres Verhalten (z.B. unzulässiges Überholen von Radfahrern mit zu geringem Abstand) kann wohl nur dadurch eingeübt werden, wenn an den entsprechenden Stellen immer wieder Kontrollen durch die Polizei durchgeführt werden. Und auch wenn der Abstand durch die Polizeibeamten nicht einfach geschätzt werden kann, es gibt genug Straßen in Karlsruhe (z.B. die Mannheimer Straße in Rintheim), die so schmal sind, dass das Überholen mit 1,50 m Sicherheitsabstand gar nicht möglich ist. Gelegentliche Kontrollen mit Knöllchen würden zu Verhaltensänderungen und verstärkter Rücksicht führen. Das gilt genauso auch für die Rowdie-Radfahrer, die per Slalom durch Fußgänger rasen, oder die abends ohne Licht verkehrt herum durch die Einbahnstaße fahren. Oder für die Fußgänger, die den Verkehr links und rechts gar nicht oder nur schlecht wahrnehmen, weil sie mit Ohrhörer im Ohr nur auf ihr Handy starren und dann bei Rot über die Straße laufen.

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