Öffentliche Parkplätze sollen kosten

Karlsruhe 2040

Öffentliche Parkplätze sollen kosten

Mobilität

Um den Nahverkehr im Vergleich attraktiver zu machen, sollen alle öffentlichen Parkplätze etwas kosten.

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Submitted by Guest on Sat, 01/24/2026 - 10:32

Sie wissen wie das ausgeht? Alle Parkplätze kosten, und weil damit weniger Alternativen bereit stehen - erhöhen die ÖPNV die Kosten. Sie wollen also mehr Monopol und Abhängigkeit?

Das ist einfach nur falsch und grenzt schon an Populismus.
Die VBK und die AVG gehören zu 100 % der Stadt Karlsruhe, der KVV gehört den Städten Karlsruhe, Baden-Baden und Landau sowie den Landkreisen Karlsruhe, Germersheim, Rastatt und Südliche Weinstraße.

Kurz gesagt: Alle Akteure sind komplett in öffentlicher Hand.
Wieso sollten diese dann ein Monopol ausnutzen wollen?

Die Höhe der Fahrscheine hängt einzig und allein davon ab, wie viel die Politik bereit ist, an Zuschuss zu geben.
Und wenn die Stadt Karlsruhe mehr Geld zur Verfügung hat (beispielsweise durch höhere Parkgebühren), kann sie es sich leisten, niedrigere Ticketpreise zu finanzieren.

Gerade seitdem das Deutschlandticket eingeführt wurde, sollte eigentlich jeder mitbekommen haben, dass die Politik das Tarifsortiment und auch die Ticketpreise vorgibt.
Und wer ist der Chef der Politiker? Das Volk.
Wenn die Politik beschließen sollte, die Ticketpreise zu verzehnfachen, dürfte jedem klar sein, welche Auswirkungen dies bei der nächsten Wahl hat.

Die einzigen Akteure im öffentlichen Verkehr, die ihre Ticketpreise selbst bestimmen, sind Fluggesellschaften, Fernbusse sowie Fernzüge (DB Fernverkehr, SNCF, SBB, ÖBB, Flixtrain, etc.).

Aber wenn Parkplätze künftig deutlich mehr Einnahmen bringen und aufgrund von weniger Autoverkehr auch die Straßeninstandhaltung günstiger wird, steht auf einmal deutlich mehr Geld zur Verfügung.

Und sobald die Gratismentalität beim Auto ein Ende hat, wird wohl eher die Preisschraube beim Autoverkehr und nicht beim ÖPNV angezogen, wenn mehr Geld benötigt wird.

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