Kommunikation und Beteiligung
Auch Karlsruhe ist vor der Zunahme an demokratiefeindlichen Kräften nicht geschützt. Um den Bürgern Vertrauen in demokratische Prozesse zu geben, braucht es seitens der Stadt eine transparente Kommunikation auf verschiedenen Kanälen und in Medien. Mir ist keine Kommunikationsstrategie der Stadt Karlsruhe bekannt und Informationen zu Projekten sind teilweise nur schwer zu erhalten. Auch braucht es eine Stärkung von den Ämtern, die sich mit um die Beteiligung der Menschen kümmern. Nur wenn die Bürger sich mit den Vorhaben der Stadt identifizieren kann, entfremden sie sich nicht.
Comments
Danke für diesen Beitrag!…
Danke für diesen Beitrag! Ich habe nicht so einen guten Überblick, was es alles in der Stadt gibt - aber wir brauchen eine Stärkung unserer Demokratie. Gerade vor Ort!
Demokratieförderung gibt es…
Demokratieförderung gibt es im Karlsruhe bei der Stadt nicht. Andere Städte sind da viel weiter. Die Stadt muss hier Verantwortung übernehmen.
Beteiligung ist hier gewiss ein wichtiges Feld. Aber auch die außerschulische Bildung und das Ehrenamt müssen einbezogen werden
Guter Vorschlag! Ich würde…
Guter Vorschlag!
Ich würde noch ergänzen, dass ein nicht überladener Kommunikationskanal zu akuten und konkreten Mitmach-Angeboten einlädt. Eine thematisch sortierte Übersicht sollte es auch geben. Es müssten strenge Regeln für diesen Kanal gelten, damit er nicht "abgenutzt" wird.
"Konkret" und "direkt" wären die maßgeblichen Schlagwörter.
Alternativ oder zusätzlich wäre natürlich ein Benachrichtigungsdienst für Menschen denkbar, die angeben können, bei was für Aktionen sie gerne helfen würden, evtl. sogar Uhrzeit und örtliche Reichweite, damit sie nur für Aktionen benachrichtigt werden, die tatsächlich in Frage kommen.
Ich bin ein großer Fan von nachbarschaftlichen Aktionen, weil diese direkt und persönlich sind. Daher müssen auf jeden Fall Bürgervereine einbezogen werden. Bei meinem Bürgerverein möchte ich bereits so etwas einbringen mittels schwarzem Brett, damit auch analoge Menschen Hilfegesuche machen oder Hilfeangebote annehmen können.
Ich halte es für eine gute Idee, das Konzept direkt über Nachbarschaften und ihre Bürgervereine aufzusetzen. Die Stadtteile sind unterschiedlich und individuell und haben daher unterschiedliche Bedürfnisse und Möglichkeiten.
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