zweite und dritte Rheinbrücke, aber anders
Ebikes haben sich in den letzten Jahren so dynamisch verbreitet, wie nichts anderes im Themenkreis der Mobilität. Im Vergleich zu Autos sind sie klein, leicht, aber auch langsamer. Für den Umstieg aufs E-Bike gibt es klare Obergrenzen für Pendeldistanzen. Umwege sind ausgesprochen hinderlich, im Gegensatz zu Auto, bei dem Strecke nicht ins Gewicht fällt, sondern Querschnittbreite der limitierende Faktor ist. So wie die zweite Rheinbrücke jetzt gebaut ist, ist sie offensichtlich für Autos, nicht für Ebikes gebaut. Direkt neben der ersten Rheinbrücke stehend, schafft sie Kapazität, kürzt aber Wege nicht ab (nebenbei ist sie verkehrlich auch dämlich, aber das lasse ich Mal außen vor). Diese zweite Rheinbrücke ist anachronistisch und schädlich. Zukunftsorientiert, hilfreich und nürich wären je eine Brücke immBereich der heutigen Fähren; kleine leichte Brücken nur für Zweiräder, ähnlich wie die Mimram-Brücke in Strasbourg-Kehl. Das würde Wege abkürzen und Pendler zum E-Bikefahren motivieren.
Comments
Da bin ich ganz dabei. Es…
Da bin ich ganz dabei. Es braucht insbesondere in die Pfalz eine zeitgemäße Brücke für den Langsamverkehr, getrennt vom lauten und stinkenden Autoverkehr ist umso besser.
Besonders lustig ist es,…
Besonders lustig ist es, dass auf Höhe Maxau der Fuß- und Radverkehr nur durch einen kleinen Bordstein von der 100 km/h-Südtangente getrennt ist und an der Ausfahrt Maxau sogar der Fuß-/Radweg gekreuzt werden muss.
Dass auf der Rheinbrücke immerhin eine Leitplanke dazwischen ist, klingt nach „Wir machen nur so viel, wie die Fördergelder hergeben“.