Linienkonzept der Bahnen überarbeiten um Schülerverkehr zu berücksichtigen
Laut Statistikatlas werden in der Waldstadt und der Nordweststadt gut bzw. knapp 10% der Schüler in Karlsruhe beschult (in der Waldstadt sind dabei die Grundschüler der Europäischen Schule noch nichteinmal berücksichtigt), obwohl in beiden Stadtteilen jeweils weniger als 5% der Karlsruher 6-18-jährigen wohnen. Es pendeln folglich (zwangsläufig) 1.500 bis 2.000 Schüler in diese Stadtteile ein. Auch die Innenstadt West ist ein solcher Schulstandort. Aber die Innenstadt West ist in alle Richtungen zu allen Zeiten gut und direkt mit Bahnen angebunden. Für mobile, erwachsene Berufstätige kann man das auch für die Waldstadt und die Nordweststadt sagen. Für Kinder aber ist Umsteigenmüssen ein echtes Hemmnis zu ÖPNV-Nutzern zu werden. Das Liniennetz wurde aufwändig optimiert. Nicht berücksichtigt wurde aber die Besonderheit der Schulstadtteile. Folge: Bewohner und Schüler leiden täglich unter viel Brummtatabrummbrumm. Elterntaxis bis zum Horizont. Mit Schultrams wird versucht ein Pflaster auf das Problem zu kleben. Besser wäre ein optimiertes Linienkonzept: umsteigefrei im 20-Minuten-Takt von Schulstadtteilen zum HBf, nach Durlach, und zu allen wichtigen Umsteige-Haltestellen Marktplatz, Durlacher und Mühlburger Tor, damit wenn überhaupt, nur einmal umgestiegen werden muss.
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