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Fahrrad- und fußgänger:innenfreundliche Ampelschaltungen

Karlsruhe 2040

Fahrrad- und fußgänger:innenfreundliche Ampelschaltungen

Mobilität

Die Ampelschaltungen im Stadtgebiet sind für Fahrradfahrer:innen und Fußgänger:innen häufig suboptimal, sodass unverhältnismäßig viel Zeit verloren geht. Konkrete Beispiele sind die Ampelanlagen an der Durlacher Allee / Ostring sowie am Ostring / Gerwigstraße. Dort stranden nicht motorisierte Verkehrsteilnehmende immer auf der Mittelinsel, da die Ampeln so geschaltet sind, dass zunächst die hintere Querung Grün erhält, anschließend jedoch wieder auf Rot schaltet, bevor die vordere Ampel Grün wird. Dadurch ist lediglich ein Erreichen der Mittelinsel möglich, während anschließend erneut auf Grün gewartet werden muss. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern animiert viele dazu, die Straße bei Rot zu überqueren.

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Submitted by Guest on Wed, 01/21/2026 - 17:20

Diese Bevorzugung geht zulasten der anderen Verkehrsteilnehmer. Es ist auch nicht umweltfreundlich, wenn Kraftfahrzeuge noch mehr im Stau stehen und so unnötige Abgase emittieren.

Die umweltfreundlichste Verkehrspolitik soll es also sein, umweltschädliche Verkehrsmittel gegenüber umweltfreundlichen zu bevorzugen?
Es ist kein Naturgesetz, dass so viele Leute mit dem Auto fahren, die meisten Menschen nehmen das bequemste Verkehrsmittel.

Das ist erwiesenermaßen ein unzutreffenden Argument. Verkehr dehnt sich immer so weit aus, bis Stau entsteht. Mehr Straßen, mehr Verkehr, mehr Abgase. Mehr grün für Autos, mehr Verkehr, mehr Abgase.

Submitted by Guest on Fri, 01/23/2026 - 11:52

Generell sollte die Anzahl der Ampeln stark reduziert werden. Die verbleibenden Ampeln sollten smarter gesteuert werden. Nicht selten steht man mal drei Ampelphasen, weil zwei Straßenbahnen hintereinander die Schaltung überschreiben. Vorrang für den ÖPNV ist gut, aber bitte dann auch so, dass der Verkehr danach nicht unnötig beeinflusst wird.

Mehrere hundert Fahrgäste in der Bahn sollen warten müssen, nur damit 10 Leute in ihren Autos fahren können?
In eine Bahn passen bis zu 400 Passagiere rein (Doppeltraktion NET 2012), davon bis zu 274 Sitzplätze.

Eine komplett smarte Ampelsteuerung würde dafür sorgen, dass der ÖPNV absolute Priorität bekommt und nie anhalten muss, außer es kommen gerade 2 Bahnen gleichzeitig an die Kreuzung.

"Vorrang für den ÖPNV ist gut, aber bitte dann auch so, dass der Verkehr danach nicht unnötig beeinflusst wird."
Was genau soll das jetzt heißen? Soll der ÖPNV Vorrang genießen, oder nicht? Vorrang für x bedeutet schließlich automatisch Nachrang für y.

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