Linienführung Straßenbahn neu konzipieren
Die Linienführung der Straßenbahn nach Einführung der U-Strab ist für einige Stadtteile nicht optimal, sondern hat sich gegenüber früher verschlechtert. Z.B. müssen die Bewohner der Waldstadt seitdem am Durlacher Tor umsteigen, wenn sie in die Kaiserstraße oder zum Hbf wollen. Früher war das ohne Umsteigen möglich. Die Waldstadtlinie 4 wurde zugunsten der Umlandlinien benachteiligt. Das macht eine Stadt für ihre Bewohner nicht attraktiv. Da hilft es wenig, wenn die KVV von Optimierung der Linienführung spricht. Für wen und nach welchen Kriterien wurde denn hier optimiert? Das wurde bisher nicht öffentlich kommuniziert.
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Optimiert wurde das Angebot…
Optimiert wurde das Angebot für die Gesamtheit der Fahrgäste. Die S-Bahnen transportieren wesentlich mehr Fahrgäste als die Straßenbahnlinien. Konkret in Richtung Waldstadt: Die S2 ist wichtiger als die 4.
Der Tunnel hat im Osten nur das eine Tunnelportal in der Durlacher Allee, es gibt kein Tunnelportal in die Karl-Wilhelm-Straße.
Würde die 4 auch jetzt noch zum Markt fahren, müsste sie ebenfalls den Umweg via Tullastraße nehmen, dies würde bedeuten, dass die Haltestelle Karl-Wilhelm-Platz jedoch nicht mehr bedient werden würde.
Zudem gibt es ja jetzt die zusätzliche Trasse in der Kriegsstraße, die alle 5 Minuten bedient werden muss, bei einem 10-Minuten-Takt würde sich das Umsteigen dorthin oft nicht lohnen.
Damit dort ein 5-Minuten-Takt angeboten werden kann, müssen aber auch eben 2 Linien dort fahren.
Beide Gründe zusammen waren wohl letztlich der Grund dafür, wieso die 4 den heutigen Weg hat.
Die 4 fährt zum Euro. Das…
Die 4 fährt zum Euro. Das ist doch Kaiserstraße. Und vom Ettlinger Tor zum Marktplatz sind es auch nur weniger als 300 m. Da hat man von manchen Adressen in der Waldstadt einen deutlich längeren Weg zur Haltestelle der 4.
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