Mehr Parkplätze im Innenstadt-Bereich wagen
Parkhäuser sind voll und teuer. Der ÖPNV oder das Fahrrad funktioniert für größere Einkäufe nicht. Es sollten daher wieder mehr Parkhäuser geschaffen werden, um die Mobilität zu stärken und im Innenstadtbereich wieder Kaufhäuser anzusiedeln, die wirtschaftlich überleben können.
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Sehr wichtig! Und da die…
Sehr wichtig! Und da die Parkgebühren auf 6 Euro/Stunde erhöht werden, bleiben viele gleich ganz weg. Das schadet doch der Stadt, wie kann man das ignorieren?
Falsch - ein gut und richtig…
Falsch - ein gut und richtig geführter Einzelhandel kommt auch ohne Stellplätze vor der Haustüre aus. Auswärtige sollen bitteschön am äußeren Stadtrand parken und mit der Bahn in die Innenstadt fahren - so funktioniert Mobilitätswende!
Das stimmt, viele Städte…
Das stimmt, viele Städte zeigen, dass der Einzelhandel keine Autos, zumindest im heutigen Umfang, benötigt.
Die Städte, wo das…
Die Städte, wo das funktioniert, sind deutlich größer. Karlsruhe ist nicht Paris, London, Tokyo, Moskau.
Der Effekt ist auch in…
Der Effekt ist auch in weitaus kleineren Städten als Karlsruhe nachweisbar.
Wenn nur noch Autos in der…
Wenn nur noch Autos in der Innenstadt parken ist kein Platz mehr für die Menschen.
Wo man nicht parken kann,…
Wo man nicht parken kann, kann man auch nicht wohnen.
Im Zentrum haben die meisten…
Im Zentrum haben die meisten Haushalte ohnehin kein Auto und können dort trotzdem wohnen.
In vielen Stadtvierteln im Zentrum gibt es 4-5 stöckige Bebauung, selbstverständlich ohne Tiefgarage, da die Häuser dort bereits vor der Erfindung des Autos standen.
In einem solchen Haus wohnen vielleicht 10 Haushalte, auf der Straße ist aber Platz für höchstens 3 Autos.
Es ist schlichtweg nicht…
Es ist schlichtweg nicht möglich so viele Autos in die Innenstadt zu bekommen, wie es bräuchte, um die Geschäfte dort mit ihren hohen Kosten zu erhalten. Die Staus, die man samstags beobachten kann, bringen nur einen winzigen Anteil der Menschenmengen in die Stadt, die man dort sehen kann. Verdoppelt man die Anzahl Parkplätze, ist es immer noch nur ein winziger Anteil. Auto ist toll, wenn man von der Baar in den Odenwald muss, aber im Betrieb des Zentrums einer Großstadt (>100k Einwohner) ist es ob seines Flächenbedarfs ein zwangsläufig ein kleines, exzentrisches Add-On.
Nach Menschenmenge gerechnet…
Nach Menschenmenge gerechnet, vielleicht. Aber haben Sie auch mal nach Umsatz gerechnet?
Der Umsatz geht in…
Der Umsatz geht in Autofreien/eingeschränkten Städten nicht automatishch zurück. Es gibt genügend Beispiele in denen das genaue Gegenteil eingetreten ist. Wenn man die Geschäfte in der Innenstadt retten möchte, muss die Innenstadt attraktiver werden. Das geschieht aber nicht durch die simpel Erhöhung der Parkfläche. Vieles spricht dafür, dass eine Verringerung des individuellen KFZ Verkehrs und die gleichzeitige Ausweitung der Alternativen, sowie der Fläche für Fußgänger der Schlüssel zum Erhalt der Innenstadt ist.
Wwegen Umsatz: die Annahme,…
Wwegen Umsatz: die Annahme, dass wer ein Auto hat, mehr Geld zur freien Verfügung hat und es in der Stadt lässt, erscheint mir gewagt. Sicher ist allerdings: das Geld fürs Auto kann nicht für anderes ausgegeben werden.
Die Annahme, dass Autofahrer…
Die Annahme, dass Autofahrer Umsatz bringen, ist schlicht falsch und in vielen Studien bereits untersucht worden. Das Gerücht hält sich leider sehr hartnäckig.
Maßnahmen, die dazu führen, dass zu Fuß (+Fahrrad) eingekauft wird, führen zu weitaus höheren Umsätzen - denn die Menschen, die Schaufenster wahrnehmen können, kaufen deutlich mehr ein. Das Autofahrer-Argument des Transports ist heutzutage keines mehr, es gibt z.B. genügend Möglichkeiten der Lieferung für schwere oder unhandliche Dinge (und ja, auf jeden Fall aus dem Fachgeschäft, wo man Beratung bekam!). IKEA und andere bieten z.B. Lastenräder an, so geht sogar der Einkauf von Möbeln ganz ohne Auto, wenn man es denn nur nutzen würde.
Das Konzept Park+Ride ist bei vielen Autofahrern leider nicht angekommen, da sind die Parkhauspreise wohl noch zu niedrig. Autos gehören nicht in die Stadt, da sie Verkehr für nur sehr wenige Menschen ermöglichen und allen anderen dort den wenigen vorhandenen Platz nehmen. Transport geht anders immer effizienter und sollte Vorrang in der Stadt haben.
Der Ausbau von Angeboten zum letzte-Meile-Transport könnte sicher ausgebaut werden, damit niemand auf die Idee kommt, seine Waren auf ineffiziente Weise mit dem Auto zu beschaffen.
Danke für den Kommentar!
Danke für den Kommentar!
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