Wie kann die Mobilitätswende umgesetzt werden?

Karlsruhe 2040

Wie kann die Mobilitätswende umgesetzt werden?

Mobilität

Hallo Stadtverwaltung,

es passt absolut nicht mehr in der Zeit dass im Straßenraum kostenlos geparkt werden kann. Das Parken muss neu geordnet werden:

1. Parken im öffentlichen Straßenraum muss ausnahmslos im gesamten Stadtgebiet kostenpflichtig werden (je nach Lage mindestens 4 - 8 € pro Stunde)

2. Für Bewohner kann es pauschale Regelungen in Form von Bewohnerparkausweisen geben (Gebühr mindestens 50 € pro Monat bzw. 600 € pro Jahr)

3. Laden und Liefern ist grundsätzlich frei

4. Konsequente und lückenlose digitale Überwachung des ruhenden Verkehrs und Sanktionierung von Verstößen

Vorteile:

1. Dauerhaft mehr freie Stellplätze im öffentlichen Straßenraum insbesondere in Stadtteilen in welchen Privatgrundstücke ausreichend Fläche für das Parken bieten

2. Damit einhergehend weniger Falschparken insbesondere auf Geh- und Radwegen und damit ein erheblicher Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit insbesondere für Fußgänger und Radfahrer

3. Erhebliche Einnahmen für die Stadtverwaltung

Auch wenn die Stadtverwaltung dies heute (noch) nicht wahrhaben möchte: Um die Fußgänger- und Fahrradfreundlichkeit zu erhöhen führt kein Weg an diesen Maßnahmen vorbei.

Mit der Bitte um Prüfung und Umsetzung - vielen Dank!

Comments

In Deutschland ja, im Ausland gehen immer mehr Städte diesen Weg und sind damit sehr erfolgreich.
Wenn die Maßnahmen erstmal umgesetzt sind und sich die Bewohner daran gewöhnt haben und nun die Vorteile erkennen können, will stets nur noch eine kleine Minderheit die Änderungen wieder rückgängig machen.

Ich hab diesen Beitrag zwar nicht erstellt, bin aber auch der Meinung, dass die hier vorgeschlagenen Maßnahmen das Leben deutlich verbessern. Es gibt zahlreiche Beispiele in anderen Ländern oder teilweise auch in Deutschland, in denen man sieht, dass ein Verdrängen der Autos sich positiv auf die Stadt auswirkt.

Es ist beispielsweise wissenschaftlich erwiesen, dass durch Fußgängerzonen oder Verkehrsberuhigungen die Umsätze im lokalen Einzelhandel steigen. Die oft gebrachte Behauptung, dass Läden pleite gehen würden, wenn die Kunden nicht direkt vorm Schaufenster parken können, ist schon längst widerlegt, wird aber dennoch oft verbreitet.

Stellen Sie sich doch einfach mal vor, wie viel Platz frei werden würde, wenn die ganzen Autos bzw. ein Großteil der Autos verschwinden würde und was dann mit dem gewonnenen Platz gemacht werden kann.
Z.B. Mehr Außengastronomie, mehr Grünflächen, mehr Spielplätze usw.

Karlsruhe ist nicht Paris. Hier wohnen Leute, die sich gegenseitig besuchen, oft nicht in der gleichen Stadt. Sie denken bestimmt an Megacities, das sind komplett andere Konzepte. Bitte keine Vorschläge, die der Stadt schaden. KA braucht auch die Leute, die nicht in der Stadt wohnen.

Es gibt abgesehen von Fußgängern und Autos auch koch andere Verkehrsmittel.
Insbesondere mit einem der anderen Verkehrsmittel lassen sich auch prima lange Distanzen zurücklegen.

Submitted by Guest on Tue, 01/20/2026 - 22:03

Ich wünsche mir, dass stärker auf die Einhaltung der Gesetze des ruhenden Verkehrs geachtet wird.

Submitted by Guest on Wed, 01/21/2026 - 06:23

Ein recht egoistischer Beitrag, der verkennt, dass die ganz überwiegende Mehrzahl der Stadtbewohner nicht zum Spaß Auto fährt, sondern auf den PKW aus vielerlei Gründen angewiesen ist.

Wenn viele umsteigen, bleibt mehr Platz für die, die wirklich aufs Auto angewiesen sind. Das sind deutlich weniger, als oft angenommen wird. Und auch wer "angewiesen" ist, kann zumutbar am Stadtrand parken und mit dem ÖPNV reinfahren.

Die Diskussion in der Stadt hat sich zu dem Thema verhärtet und ist sehr militant geworden- hier wünsche ich mir wieder einen sachlichen Dialog des aufeinander zugehens. Tatsächlich ist die Mehrheit auf ein Auto angewiesen - auch wenn Statistiken hier gerne falsch dargestellt werden- und dieses verschwindet dann auch nicht in einem Loch wenn es auch mal steht - denn auch die Autofahrer sind Radfahrer - wann immer es ihr Leben zulässt.

Studien zufolge ist nur ein kleiner Teil der Autofahrer auch tatsächlich aufs Auto angewiesen, die große Mehrheit benutzt das Auto in Großstädten primär aus Gründen der Bequemlichkeit.

Submitted by Guest on Mon, 02/02/2026 - 14:46

Gilt das dann auch alles für Lasten räder die in Zukunft den öffentlichen Raum einnehmen werden? Flächrngetechtigkeit?

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