Miteinander statt gegeneinander
Viele politische Themen wie z.B. Mobilität werden in KA auf eine Art und Weise gepusht,die Lager und Gegenlager aufbauen.Dadurch kommt es zu Spaltungen unter den Bürgern, die sich z.B. in „Fahrrad terroristen“ gegen „Autofahrer Partei“ niederschlagen.Hier sollte ein Weg der Kommunikation und Umsetzung gefunden werden,der Wege ebnet und Brücken baut statt zur Spaltung führt.Verbote und „Erwachsenen Erziehung“ führen nicht zu gegenseitigem Verständnis und freundlichem Miteinander. -stattdessen besser Lösungen für alle Seiten und Anreize schaffen.Es ist z.B.nicht hilfreich für einen verständnisvollen Umgang,wenn innerstädtische Parkraumpolitik copy Paste auf die Randbezirke umgesetzt wird-komplett andere Bedürfnisse und Infrastrukturen-Oder nur aus Prinzip Parkplätze abgebaut und gleichzeitig der Kvv reduziert wird-der in den Randbezirken schon unzuverlässig und nicht Bedürfnis orientiert läuft.Dies ist nur ein Beisp. dafür,dass in Karlsruhe stärker ein gegeneinander als ein Miteinander gefördert wird. Brechstangen Politik und dogmatische Umsetzung von Partei Philosophien werden die Bürger dieser Stadt nur noch weiter auseinandertreiben.Hier sollte im Rathaus der Anfang gemacht werden- Bedürfnis orientiert nicht nur auf den Innenstadtbereichen denken und Anreize schaffen statt Dogmatisch agieren und kommunizieren. Auch die nicht Innenstadt Bereiche sind Karlsruher Bürger - und das nicht nur bei Bedarf seitens der Stadt, wenn sie dort Innenstadt Dogmatismus durchsetzen wollen.
Comments
Nur mit warmen Worten…
Nur mit warmen Worten reduziert sich der Autoverkehr aber nicht, hier müssen Taten erfolgen. Der Autoverkehr muss teurer und schwieriger werden (Parkraumbewirtschaftung, weniger Parkplätze, weniger Fahrspuren, Modalfilter, etc.).
Solange das Auto im Stadtbild dominiert, wird sich nichts ändern.
Und die "Spalter" sind diejenigen, die mit aller Kraft an der autogerechten Stadt festhalten wollen und so tun, als wäre die autogerechte Stadt weiterhin das Ziel und alles andere sei Ideologie.
Das Auto ist nicht einfach…
Das Auto ist nicht einfach so da, sondern weil es viele Vorteile bringt und für manche auch absolut Notwendig ist. Das darf auf keinen Fall vergessen werden.
nur weil Sie zu Fuss auf die…
nur weil Sie zu Fuss auf die Arbeit kommen ,sollen andere das auch ?
Kenne genug Beispiele, wo…
Kenne genug Beispiele, wo eine Firma umgezogen ist und der neue Standort nur mit dem Auto passabel erreichbar ist.
Das und/oder eine…
Das und/oder eine Schlichtzentrale für diese Anliegen.
Pragmatische und…
Pragmatische und kompromissbereite Politik ist hier ein Anfang
Man muss sich mehr…
Man muss sich mehr miteinander arrangieren. Oft hat man ja auch mehrere Rollen: Fußgänger, Radfahrer, Straßenbahnfahrer, Autofahrer. Die Rückbau der Verkehrsgerechten Stadt ist richtig. Vorbildhaft ist die Durlacher Allee, die vor allem zwischen Durlacher Tor und Wolfartsweierer Straße richtig wohnlich geworden ist. Kaum Verkehr ab Abend und am Wochenende. Der Verkehr geht nun außenrum.
Dennoch braucht es auch Parkstreifen. Den Bedarf, das Auto abzustellen kann nicht negiert werden. Ein fallbeispiel ist , wenn man mit der S4 zum Kraichgaudorf pendelt, ab dort mit dem Auto die Reststrecke zum Arbeitsplatz fährt, weil es ab da keinen ÖPNV gibt. ab und an besteht jedoch Bedarf mit dem Auto wieder mal nach Karlsruhe reinzufahren. Das auto muss nicht vor der Türe stehen. aber 2,3 Häuserblöcke weiter sollte möglich sein. Da würde Anwohnerparken mit der Überbelegung nichts nützen wenn man es nicht täglich nutzt (teuer) und Carsharing kommt beim Pendeln auch nicht in Frage. Richtig ist die Kritik an immer volunimöseren Autos. Wenn Autos nichts weiter in der Länge wachsen, passen auch mehr in die Reihe, ebenso in die Breite.