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Submitted by Guest on Wed, 01/28/2026 - 08:58

Das Problem zeigt sich im Nachgang des einzigen Bürgerrats, den es auf Bundesebene bislang gab (Ernährung).

https://table.media/berlin/analyse/ich-lass-das-denen-nicht-durchgehen-…

Das Parlament folgt den Empfehlungen nicht. Der Bürgerrat und Freunde der Idee sind sauer, denn die Bürgerratsbürger haben sich richtig reingehängt. Der facto entsteht ein moralischer Anspruch auf Umsetzung, wenn man ausgelost wird und den Auftrag annimmt und Lebenszeit in die Sache steckt. Aber: durch das Losverfahren sind Bürgerräte eben nicht demokratisch legitimiert. Um repräsentativ zu sein, muss eine Gruppe in D aus 3000 Personen bestehen. Das wäre für effizientes Arbeiten in einem Bürgerrat aber viel zu groß. Deswegen besteht eben kein Anspruch auf Umsetzung. De jure ist die Funktion von Bürgerräten rein beratend. Diese beiden Perspektiven führen im allgemeinen zum Konflikt, zu Frust und einem geringen Effekt des Projekts, sofern der Bürgerrat nicht das empfiehlt, was das Parlament mehrheitlich ohnehin will.

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